Die Invalidenversicherung IV

Die Invalidenversicherung IV ist Teil des eidgenössischen Sozialversicherungsnetzes und der bedeutendste Pfeiler der Vorsorge für Menschen mit Behinderung. Die Invalidenversicherung hat zum Ziel, den Versicherten mit Eingliederungsmassnahmen oder Geldleistungen die Existenzgrundlage zu sichern, wenn sie invalid werden.

Die Invalidenversicherung gibt es seit 1960. Sie definiert Invalidität als eine durch körperlichen, psychischen oder geistigen Gesundheitsschaden verursachte Erwerbsunfähigkeit beziehungsweise Unfähigkeit, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Diese Unfähigkeit muss bleibend sein oder längere Zeit (mindestens ein Jahr) dauern. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Behinderung schon bei der Geburt bestanden hat oder Folge einer Krankheit oder eines Unfalls ist.

Während in früheren Jahren die finanziellen Leistungen im Zentrum standen, sollen Menschen mit einer Behinderung oder von Invalidität bedrohte Personen heute verstärkt wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert werden.

Mit den letzten IV-Revisionen wurde darauf abgezielt, mehr Menschen ins Erwerbsleben einzugliedern sowie die defizitäre Invalidenversicherung zu sanieren und bis 2025 wieder ins finanzielle Gleichgewicht zu bringen.