„Wie leben, lernen & arbeiten wir im Jahr 2025?“

Logo des Zukunftskongresses in Berlin
Der Zukunftskongress der Aktion Mensch findet am 2. und 3. Dezember 2014 in der Arena Berlin statt

In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein. Jeder ist willkommen. Und davon profitieren wir alle: zum Beispiel durch den Abbau von baulichen Barrieren, damit die Umwelt für alle zugänglich wird. Aber auch durch weniger Barrieren in den Köpfen, mehr Offenheit, Toleranz und ein besseres Miteinander.

Bis wir eine inklusive Gesellschaft verwirklicht haben, liegt noch ein langer Weg vor uns – doch wie wird er aussehen und wie schaffen wir es, alle auf diese Reise mitzunehmen?

Diese und weitere Fragen versucht der Zukunftskongress der Aktion Mensch am 2. und 3. Dezember 2014 in der Arena Berlin zu beantworten. Sie sind herzlich eingeladen, Impulse für die aktive Gestaltung einer inklusiven Gesellschaft zu sammeln. Lassen Sie sich inspirieren und motivieren.

Was die Inklusion entscheidend beeinflussen wird

Renommierte Vordenker wie Prof. Jonathan Kaufman, Berater des Weissen Hauses und der Vereinten Nationen und Gründer der Firma Disability Works in New York, sowie Prof. Dr. Elisabeth Wacker, Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats zum Bundesteilhabebericht, möchten gemeinsam mit Ihnen einen Blick in die Zukunft werfen. In sechs Themenpanels wird der Kongress mit verschiedensten Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Praxis sechs Schwerpunktthemen diskutieren, die Inklusion künftig entscheidend beeinflussen.

MyHandicap im Expertenbeirat

Der Zukunftskongress wird von einem Expertenbeirat aus Fachleuten unterschiedlicher Themen- und Forschungsgebiete begleitet. Dazu gehört Dr. Albert E. Frieder, Fachrat und Advisory Board Member des Center for Disability and Integration sowie Initiant des "Club of Responsible Leaders" am Institut für Wirtschaftsethik, beides an der Universität St. Gallen, und Geschäftsführer von MyHandicap. 

Auf die Frage, was sich verändern muss, damit eine inklusive Gesellschaft im Jahr 2025 Wirklichkeit ist, sagt Dr. Albert E. Frieder: "Der Ausblick in eine ferne Zukunft birgt immer die Gefahr einer linearen Fortschreibung aktueller Phantasien und konventioneller Zukunftsvorstellungen. Diesem Makel kann sich wohl auch die folgende Hypothese nicht entziehen: Responsible Leadership und Ability Management, das heisst, die wirkungsvolle Erschliessung von besonderen Fähigkeiten und Stärken von Menschen in Beruf, Politik und Ausbildung werden im Zentrum unseres Denkens und Handelns stehen. Sie sind gleichsam Garant für Inklusion und Schlüssel zum Erfolg schlechthin. Handicaps und Schwächen von Menschen darf man zwar durchaus kennen, aber nicht, um sie zu eliminieren oder gar zu sanktionieren, sondern um sie zu kompensieren. Dies ist weder Vision noch Wunschtraum, sondern eine künftige Haltung und Erfolgsvoraussetzung - spätestens im Jahr 2025."

Text: MyHandicap 2014

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