Potential Inklusion

Dr. Albert Frieder mit Mikrofon in der Hand. (Bild: Kolja Matzke)
Dr. Albert Frieder, CEO der internationalen Stiftung MyHandicap, sprach als Gast an der Roundtable-Veranstaltung. (Bild: Kolja Matzke)

Erfolgreich anders – Potentiale einer inklusiven Arbeitswelt. So lautete eine Roundtable-Veranstaltung von Aktion Mensch und dem Handelsblatt Research Institute (HRI) mit hochkarätigen Gästen im Hyatt Regency in Düsseldorf vom 17. Februar 2014.

Armin von Buttlar, Vorstand Aktion Mensch, und Prof. Bert Rürup, Präsident des HRI, sorgten für die treffende Einführung und den richtigen Ausblick. Der Roundtable mit illustren Gästen wurde von Frau Christina Marx, Bereichsleiterin Aufklärung Aktion Mensch, hervorragend moderiert.

Erfolgreiche Inklusion basiert auf Stärken und Fähigkeiten

Die Gesprächsrunde förderte zahlreiche praktische Ansätze und behördliche Möglichkeiten zu Tage. Als Fazit des Abends waren sich insbesondere Petra Strack, Personalleiterin Aktion Mensch, und Dr. Albert E. Frieder, Fachrat an der Universität St. Gallen und CEO der Internationalen Stiftung MyHandicap, einig:

Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Inklusion in der Arbeitswelt schlechthin, ist das Setzen auf die Stärken von Menschen und die wirkungsvolle Erschliessung und Nutzung ihrer Fähigkeiten.

Führungsansatz „Ability Management“

Die defizitorientierte Sichtweise auf Menschen, vor allem auf Menschen mit Handicap, ist destruktiv, teuer und macht krank. Dies sei kein neuartiges Managementmodell sondern lediglich eine andere Haltung gegenüber Menschen, ein erfolgsorientiertes Führungsverhalten auf allen Stufen, meint Dr. Frieder und nennt es „Ability Management“.

Aktion Mensch und die Stiftung MyHandicap stehen für eine erfolgreiche Inklusion in Beruf, Gesellschaft, Ausbildung und Sport.  

   
Text: MyH 03/2014
Bild: Kolja Matzke/Aktion Mensch

Sie haben noch Fragen? Stellen Sie diese gleich hier im Forum!