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Warum Antidepressiva schlucken?

Mittwoch, 8. November 2017

Menschen mit Depression sind in einer düsteren Stimmungslage gefangen. (Bild: Pixabay.com)

Menschen mit Depressionen sind in einer Endlosschlaufe von negativen Gefühlen gefangen. Dabei wünschen sie sich nichts mehr, als sich wieder «normal» zu fühlen. – Doch was ist normal? Und wie können Medikamente helfen?

«Normal» bedeutet, in der Lage zu sein, das gesamte Spektrum menschlicher Emotionen zu empfinden. Stattdessen sind Menschen mit Depression in einer düsteren Stimmungslage gefangen, aus der sie alleine nicht wieder herausfinden.

Eine tödliche Erkrankung

Menschen mit Depression fühlen sich niedergeschlagen, traurig und antriebslos. Sie verlieren Freude und Interesse an Dingen, die ihnen zuvor Spass gemacht haben. Sie werden lustlos, passiv, schränken ihre sozialen Kontakte ein und haben vielleicht auch Angst. Das Konzentrieren wird schwierig und die Gedanken rotieren. Es ist nicht so, dass diese Menschen es nicht anders wollen würden – sie können es effektiv nicht. Viele fühlen sich deshalb als Versager oder haben sogar Suizidgedanken. Der Körper kann mit Schlaf-, Appetit- oder Sexualstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen reagieren. Je mehr dieser Symptome vorliegen, desto schwerer die Erkrankung. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Betroffene rasch fachliche Hilfe in Anspruch nehmen. Doch häufig erkennen sie selbst als letzte, was mit ihnen geschieht. Eine Einmischung des Umfelds oder der Angehörigen kann hier durchaus wünschenswert sein.

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