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Zwei-Sinne-Prinzip in der Kundeninformation

Montag, 26. Mai 2014

Am 13. Mai 2014 fand die Frühlingssitzung des Behindertenbeirats statt. Im Fokus standen die Herausforderungen im Bereich der barrierefreien Ausgestaltung der Kundeninformation.

Die SBB Vertreter Andreas Hofer (Kundeninformation am Bahnhof), Karl Schuler (Kundeninformation im Zug) und Mathias Zollinger (Kundeninformation «unterwegs», unter anderem Mobile) präsentierten den Stand der Umsetzung des Behindertengleichstellungs-Gesetzes im Bereich der Kundeninformation. Die anschliessende Diskussion zeigte, dass für die Mitglieder des Behindertenbeirates vor allem die durchgängige Anwendung des Zwei-Sinne-Prinzips über die gesamte Reisekette ein zentrales Anliegen ist. Nach diesem Prinzip muss die Kundeninformation über mindestens zwei der drei Sinne «Hören, Sehen und Tasten» wahrgenommen werden können. 

Neue Facharbeitsgruppe geplant

«Dank der Diskussion im Behindertenbeirat konnten wir überprüfen, ob die aktuellen Vorhaben an den richtigen Stellen ansetzen. Mit den Rückmeldungen können wir nun einzelne Anforderungen zielgerichtet präzisieren und daraus abgeleitete Massnahmen weiter vertiefen, um den Nutzen für unsere Kunden, insbesondere für jene mit eingeschränkter Mobilität, weiter zu erhöhen», so Mathias Zollinger vom Verkehrsmanagement Personenverkehr. 

Um die Zusammenarbeit zwischen der SBB und den Behindertenorganisationen weiter zu vertiefen, ist die Bildung einer Facharbeitsgruppe «Kundeninformation» geplant. Die Facharbeitsgruppe soll im Sommer ihre Arbeit aufnehmen und ist organisatorisch dem Behindertenbeirat unterstellt.

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(SBB/MyHandicap)