Statements der Schirmherrschaft

Giulia Steingruber
Giulia Steingruber

Giulia Steingruber, Kunstturnerin, Europameisterin 2013

„Meine Schwester ist seit Geburt körperlich und geistig behindert und ist deshalb auf den Rollstuhl angewiesen. Dennoch habe ich ein sehr gutes Verhältnis zu ihr und verstehe ihre Gefühlslage und ihre Art sich auszudrücken. Institutionen und Organisationen, welche sich für Menschen mit Behinderungen einsetzen, verdienen Respekt und Unterstützung. Weil sich MyHandicap für Menschen mit Behinderungen engagiert, wirke ich in der Schirmherrschaft der Aktion 'Jugendliche helfen Jugendlichen' mit."

Marcel Hug
Marcel Hug

Marcel Hug, Weltmeister und Weltrekordhalter, Mitglied Nationalkader Rollstuhlsport Schweiz

„Als Sportler setze ich mir immer von neuem hohe Ziele, welche ich nur durch hartes Training, Zielstrebigkeit und Engagement erreichen kann. Jugendliche, welche durch einen Schicksalsschlag neu mit einem Handicap konfrontiert sind, müssen schnellstmöglich wieder nach vorne schauen. Auch sie brauchen neue Ziele in ihrem Leben, um wieder zurück ins Leben zu finden. Die Aktion 'Jugendliche helfen Jugendlichen' hilft den neubetroffenen Jugendlichen sich neue Ziele zu setzen und sich im neuen Alltag zurechtzufinden."

Ariella Kaeslin
Ariella Kaeslin

Ariella Kaeslin, Europameisterin, Vize-Weltmeisterin im Kunstturnen und 3-fache Sportlerin des Jahres

„Ich engagiere mich für die Aktion 'Jugendliche helfen Jugendlichen', weil die Jugend unsere Zukunft ist. Nach einem Schicksalsschlag ist es wichtig, möglichst schnell wieder nach vorne zusehen und an sich selber zu glauben. Jugendliche, welche diese Erfahrungen schon gemacht haben, sind die besten Coaches für die neubetroffenen Jugendlichen. Sie wissen wovon sie sprechen, denn sie haben eine solche Situation in ihrem Leben 1 zu 1 schon erlebt."

Nils Jent und Regula Dietsche
Nils Jent und Regula Dietsche

Prof. Dr. Nils Jent und Regula Dietsche, Center for Disability and Integration an der Uni St. Gallen

„Das Einbeziehen sowie einbinden von Menschen mit Behinderung in die Arbeitsprozesse und in unsere Gesellschaft lohnt sich für alle. Seit fast drei Jahren arbeiten und forschen wir im Center für Behinderung und Integration der Universität St. Gallen in einer Arbeitspartnerschaft zwischen behindert und nicht behindert. Der so entstehende Mehrwert ist für beide Seiten gross. Diese äusserst wertvolle Erfahrung wünschen wir möglichst vielen Mitgliedern unserer Gesellschaft. Durch geschicktes Steuern von Ent- und Beschleunigung, durch konsequente Ressourcenorientierung, sowie durch die Achtsamkeit und das bewusste Miteinander werden enorme Kräfte freigesetzt. So wird lebbar was viele für unmöglich halten.“