Die Kraft aus den Rollstuhlrädern

Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer kennen das Problem: Oft reicht die Muskelkraft nicht aus, um Hindernisse wie Rampen, Steigungen oder Bordsteine zu überwinden. Gerade mit fortschreitender Erkrankung bzw. Behinderung wird der Aktionsradius mehr und mehr eingeschränkt.

Unterstützung verspricht der Zusatzantrieb e-motion der Firma Alber. e-motion ist so etwas wie die Servolenkung für Rollstuhlfahrer: Jeder Anschub-Impuls am Greifreifen wird durch einen Elektromotor verstärkt. Dadurch können auch Rollstuhlfahrer mobilisiert werden, die sich bisher nur mit grösster Anstrengung fortbewegen konnten. 

Einstellmöglichkeiten erlauben persönliche Anpassung

Zahlreiche Einstellmöglichkeiten erlauben eine optimale Anpassung des e-motion an die individuellen Fähigkeiten des Nutzers - auch bei progedienten Erkrankungen kann der e-motion so "mitwachsen". Verglichen mit einem Elektro-Rollstuhl weist der e-motion einen weiteren Vorteil auf: den therapeutischen Nutzen. Statt nur einen Joystick zu bewegen, trainieren Nutzerinnen und Nutzer durch die Anschubbewegung ihre Muskulatur und wichtige Vitalfunktionen. Gleichzeitig werden Hand, Arm und Oberkörper vor Überlastung geschützt - ein wichtiges Argument gerade für langjährige Rollstuhlfahrer. 

Gesundheitliche Fortschritte

Um festzustellen, wie sich die Nutzung des e-motion auf ihre Gesundheit auswirkt, hat Alber 472 e-motion-Fahrer nach ihren Erfahrungen befragt. Das Ergebnis war eindrucksvoll:

  • 52% der Nutzer berichten von einer Verbesserung ihrer Schulter-/Armbeschwerden, 
  • 46% der Nutzer berichten von einer Verbesserung ihrer Rückenschmerzen, 
  • 71% der Nutzer berichten von einer Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens.

Einfaches System

Von diesen Effekten können fast alle Rollstuhlfahrerinnen und fahrer mit eingeschränkter Hand-/Armkraft profitieren: e-motion passt an fast jeden Rollstuhl auf dem Markt. Am Rollstuhlrahmen wird lediglich eine Halterung zur Aufnahme der e-motion-Räder angebracht. Die manuellen Räder können selbstverständlich auch weiterhin genutzt werden.

Sie haben noch Fragen? Stellen Sie diese gleich hier im Forum!

Links zu diesem Artikel