Wiedereingliederung bei MS

Ziel der Wiedereingliederung ist es, Menschen mit MS zügig ins Arbeitsleben zurückzubringen. (Bild: Pixabay.com)

Ziel der Wiedereingliederung ist es, Menschen mit Handicap zügig ins Arbeitsleben zurückzubringen. Denn die langfristige Einbindung in die Berufswelt bietet entscheidende Vorteile:

Erstens bewahren sich die Betroffenen ihre finanzielle und persönliche Unabhängigkeit und bleiben in den Alltag integriert. Zweitens reduziert eine möglichst lange Berufstätigkeit volkswirtschaftliche Kosten im Gesundheits- und Sozialbereich.

Praktische und finanzielle Unterstützung bei der Wiedereingliederung bietet die Invalidenversicherung (IV). Im Rahmen der Früherfassung können Sie als Versicherter unmittelbar nach der Diagnose prüfen lassen, ob eine IV-Meldung angezeigt ist. Stellt die IV einen Leistungsanspruch fest, startet der Wiedereingliederungsprozess, den bei Bedarf ein Coach der IV begleitet. 

Wiedereingliederung – Massnahmen

Frühintegrationsmassnahmen zielen auf die behindertengerechte Anpassung Ihres Arbeitsplatzes ab. Zudem haben Sie Anspruch auf eventuell benötigte Hilfsmittel. Beides wird von der IV finanziert. Übernehmen Sie aufgrund Ihrer MS-Erkrankung eine neue Aufgabe in derselben Firma, beteiligt sich die IV an der Finanzierung eventuell notwendiger Aus- und Weiterbildungskurse. Wenn Sie Ihren bisherigen Beruf überhaupt nicht mehr ausüben können, vergütet die Versicherung erforderliche Umschulungsmassnahmen. Auch bei der Suche nach einer neuen Stelle hilft Ihnen die Invalidenversicherung.

Darüber hinaus gewährt die IV Arbeitgebern Einarbeitungszuschüsse während der Anlern- oder Einarbeitungszeit im Zuge der Wiedereingliederung. Ziel dieser Massnahme ist es, Arbeitgeber zur Einstellung von Menschen mit Handicap zu motivieren.  

Viele weitere hilfreiche Informationen rund um die berufliche Wiedereingliederung finden Sie hier

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