Arbeiten mit MS

Viele MS-Betroffene kehren früher oder später in den Beruf zurück. (Bild: Pixabay.com)

Die Diagnose MS wirft auch mit Blick auf das Berufsleben viele Fragen auf: Ist man den Anforderungen des bisherigen Jobs weiter gewachsen? Muss man den Arbeitgeber über die MS-Erkrankung informieren? Welche Rechte und Pflichten haben Arbeitnehmer mit Handicap generell? 

Viele MS-Betroffene kehren früher oder später in den Beruf zurück. Und das ist gut so, denn Arbeit sichert nicht nur das finanzielle Auskommen, sondern schenkt zudem ein wichtiges Stück Unabhängigkeit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Arbeiten mit MS – Rechte und Pflichten

Ihren Arbeitgeber müssen Sie nur dann über die MS-Erkrankung informieren, wenn Ihre Arbeit mit einem Sicherheitsrisiko verbunden ist oder sich die Erkrankung spürbar auf Ihre Leistungsfähigkeit und damit die Arbeitsergebnisse auswirkt. Auch Ihre Kolleginnen und Kollegen haben keinen Anspruch darauf, von Ihrer Erkrankung zu erfahren. Bei der Bewerbung steht es Ihnen ebenfalls frei, die MS für sich zu behalten, sofern sie sich nicht auf die Arbeit auswirkt. Oft ist es jedoch sinnvoll, mit offenen Karten zu spielen – wenn die Symptome akut werden und Sie vielleicht häufiger fehlen müssen, reagieren Kollegen und Vorgesetzte dann meist verständnisvoller.

Grundsätzlich haben Sie einen Anspruch auf Wiedereingliederung. Zum Wiedereingliederungsprogramm gehört zum Beispiel, dass Ihr Arbeitgeber Ihnen einen barrierefreien Arbeitsplatz sowie eventuell benötigte Hilfsmittel zur Verfügung stellt. Auch eine Anpassung der Arbeitszeit sowie Ruhephasen und verlängerte Pausenzeiten können Ihnen beim Wiedereinstieg helfen.  

Umfassende Informationen zum Thema Arbeiten mit Handicap finden Sie hier.

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