Leben mit MS

Einige Betroffene ziehen sich erst einmal zurück, andere suchen sofort das Gespräch mit ihrem Partner oder anderen Vertrauten. (Bild: Pixabay.com)

Wer die Diagnose MS erhält, ist zunächst meist tief verunsichert. Denn MS ist eine komplexe, bis heute nicht vollständig erforschte Krankheit. Entsprechend unmöglich ist eine solide Verlaufsprognose, das Beschwerdebild variiert von geringfügigen Beeinträchtigungen bis hin zu grösseren Ausfallerscheinungen. Für die Betroffenen gilt es, mit dieser Unsicherheit bestmöglich zu leben.

Die Reaktionen auf die Erstdiagnose MS sind ganz unterschiedlich. Gefühle wie Wut, Trauer oder Hilflosigkeit gehören ebenso dazu wie die Frage nach dem warum. Einige Betroffene ziehen sich erst einmal zurück, andere suchen sofort das Gespräch mit ihrem Partner oder anderen Vertrauten. Tun Sie das, was für Sie das Beste ist. Wichtig ist nur, dass Sie sich nicht dauerhaft abschotten, sondern sich zumindest mittelfristig seelische und auch praktische Unterstützung suchen.

Vertrauen Sie sich Ihrer Familie, Ihrem Partner, einer Freundin oder einem Freund an und überlegen Sie gemeinsam, wie Sie Ihr Leben mit MS gestalten können. Hilfreich kann auch der Austausch mit Ihrem behandelnden Arzt oder das Gespräch mit einem Psychologen sein.

Aktiv bleiben mit MS 

Je nach Schwere, Verlauf und Symptomatik kann MS Ihren Alltag zwar erheblich beeinflussen, mit ein wenig Planung, Organisation und Flexibilität können Sie jedoch meist weiterhin an vielen Lebensbereichen teilhaben. Denn in den meisten Fällen führt MS nicht zu einer Schwerstbehinderung. Die Mehrzahl der Betroffenen kann auch nach Jahren noch ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen.

Dafür können Sie auch selbst etwas tun: Viele MS-Patienten können und sollen Sport treiben, um zum Beispiel Motorik und Koordinationsfähigkeit zu trainieren. Auch mit einer ausgewogenen Ernährung lässt sich Ihre MS-Erkrankung positiv beeinflussen. 

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