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Unterscheiden sich die Ursachen einer Enstehung zwischen Jugendlichen und Erwachsenen? Inwiefern?

Topic Status: beantwortet

 » Psychische Erkrankungen & Therapien
Landesflagge: DE
lola21
Themenersteller
Beiträge: 1
Inwiefern unterscheiden sich die Psycho sozialen Ursachen der Entstehung von Depressionen zwischen Jugendlichen und Erwachsenen?
Danke!
Verfasst am: 02. 11. 17 [16:41]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Gelöschter Benutzer
Vielleicht solltest du da Fachleute fragen!
Hippy

Ich würde mich freuen zu erfahren ob meine Antwort ein wenig hilfreich war! Danke
Verfasst am: 02. 11. 17 [17:02]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Gelöschter Benutzer

Also, das nenne ich eine Frage!
Im Grunde sind Ursachen von Depressionen sehr vielschichtig und uneinheitlich, so bei Erwachsenen wie auch bei Jugendlichen.
Der Unterschied liegt darin, dass die Leute, die noch keine Depression geheilt haben, verschiedene Erklärungsversuche haben, d.h. von verschiedenen Theorien ausgehen.
Z.B. hat man früher gemeint, dass Kinder keine Depressionen entwickeln können, wegen der unzureichenden kognitiven Reife. Da hat man den Freud (er hatte ja auch nicht immer Recht) wohl nicht richtig verstanden, wenn er von Konflikt mit dem Über-Ich sprach... Andere sprachen davon, dass die Depressionen in Jugendalter vorübergehend seien. Ja wo sonst sind die Ursachen in der Zeit, wenn sie nicht inzwischen kognitiv verarbeitet wurden, als im Unterbewussten… Um zu unterscheiden, werden bei Kindern und Jugendlichen oft unter „affektive Störungen“ diskutiert…
Auch beim Erwachsenen sind meist die Ursachen aus der Kindheit; sie wurden nur „zugedeckt“, maskiert, kompensiert oder „geheim gehalten“. Manchmal braucht man nur eine schlimme Diagnose und schon sind sie wieder da. Allerdings bekommt man eine Depression nicht, weil man z.B. Krebs diagnostiziert bekommen hat (das wäre eher eine Ausrede), allerdings kann die Depression dann verstärkt auftreten, oder erst diagnostiziert werden… Ein nicht depressiver geht damit eben anders um.
Ich sehe da nicht so große Unterschiede, wie viele Anderen. Man spricht zwar von den Entwicklungsstörungen; - doch auch ein Erwachsener kann sich noch entwickeln, wenn er will und/oder sich eben nicht mit der Chemie zumauert/blockiert.
Ich weiß nicht, warum du das fragst und ob dir mein Beitrag was gebracht hat. Ich sehe eben vieles anders als die Anderen ;o) lg
Verfasst am: 02. 11. 17 [20:41]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people