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Sexualassistenz auch für weibliche und homosexuelle/lesbische Behinderte, oder nur für Heteromänner?

Topic Status: beantwortet

 » Partnerschaft & Sexualität
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Gaiasduhter
Themenersteller
Beiträge: 4
Wenn ich Artikel und Berichte über Sexualassistenz lese, wird immer nur das typische Beispiel weibliche Sexualassistentin hilft heterosexuellem männlichem Behinderten gebracht. Was ist denn mit schwulen und lesbischen Behinderten oder Frauen allgemein? Es wird immer so getan, als hätten Frauen (egal ob hetero oder homo) keine sexuellen Bedürfnisse. Und man könnte fast den Eindruck haben, dass Behinderte grundsätzlich hetero sind oder hetero zu sein haben, die Sozialassistenz ist weiblich, der Behinderte männlich und hetero. Habe nur ich dieses Gefühl oder ist es doch so? In wie weit wird Sozialassistenz auch für Frauen und homosexuelle Menschen angeboten?
Verfasst am: 04. 12. 15 [13:49]
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adina76
Beiträge: 1
Interessantes Thema!! Finde ich Gut das das mal Angesprochen Wird!! icon_biggrin.gif
Verfasst am: 10. 02. 16 [13:45]
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Justin
Beiträge: 6606
Die werbenden Beiträge wurden entfernt.

Die interessante Diskussion kann selbstverständlich weitergeführt werden.

Beste Grüße, Justin
MyHandicap
Wenn diese Antwort für Dich hilfreich war, bewerte bitte oberhalb des Beitrags, wie weit Deine Frage beantwortet wurde.
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Verfasst am: 30. 03. 16 [21:02]
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RitaLeona
Beiträge: 37
Es gibt einerseits durchaus auch Sexualbegleiter und andererseits berühren Sexualbegleiterinnen, die aus der Richtung Tantra kommen, oft auch Frauen.

Ich selber habe damals völlig unbewußt gar nicht die Idee gehabt, zu einem Mann zu gehen.
Für mich war es wichtig, v.a. auch wegen meines Geburtstraumas als so - behindertes- nicht gewolltes Mädchen, zunächst von einer Frau berührt zu werden, die mir Mutter, Schwester, Heilerin ... war.
Mich hat das Schicksal auf den für mich noch heute unfassbar verrückten Weg geschickt, als Behinderte selbst Tantramassagen und Sexualbegleitung anzubieten. Ich habe immer wieder erlebt, dass es anderen, auch nicht behinderten, heterosexuellen Frauen ähnlich geht.
Ich habe den Schluß daraus gezogen, dass es für uns Frauen oft heilsam ist, uns zunächst in der "Schwesternschaft" zu stärken und nachzunähren und dann den Schritt zum Mann zu gehen.

Sehr empfehlen mag ich das Seminar "Tantra meets Handicap".von meiner Kollegin Deva Busha (07.-10. Juli)

Herzlich Rita

Ich tat einen Schritt in die Luft - und sie trug. (Hilde Domin)
Verfasst am: 31. 03. 16 [07:36]
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Gaiasduhter
Themenersteller
Beiträge: 4
Vielen Dank für Eure Antworten.

Wenn ich das aus den bisherigen Antworten richtig verstanden habe, gibt es nicht nur weibliche Sexualassistenz für Heteromänner, sondern durchaus auch männliche Sexualassistenz für Heterofrauen. Auch haben Sexualassistentinnen anscheinend keine Berührungsängste bei Lesben. Wie schaut es aber nun bezüglich männlicher Sexualassistenz für Schwule aus?

Aus welcher Perspektive frage ich? Ich bin Pädagogin und homosexuell, nicht behindert. Mich interessiert das Thema Sexualassistenz im Sinne von Gleichberechtigung für Frauen und homosexuelle Männer und Frauen. Auf das Thema bin ich aufmerksam geworden über einen Artikel, in dem eine Sexualassistentin über ihre männlichen, heterosexuellen Kunden (oder Patienten?) berichtet. Als ich dann weiter im Internet recherchiert habe, konnte ich weitere ähnliche Berichte und Websites finden, sprich weibliche Assistenz für männliche heterosexuelle Behinderte. Einige wenige Sexualassistentinnen arbeiten wohl mit männlichen Sexualbegleitern zusammen, die sich dann um die weibliche Klientel kümmert. Ob auch homosexuelle Männer und Frauen willkommen sind und dann gleichgeschlechtliche Sexualassistenz in Anspruch nehmen können, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Diesbezügliche Anfragen an Anbieter von Sexualassistenz blieben leider unbeantwortet.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 09.09.2016 um 00:36.]
Verfasst am: 09. 09. 16 [00:32]
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Gaiasduhter
Themenersteller
Beiträge: 4
RitaLeona hat geschrieben:

Es gibt einerseits durchaus auch Sexualbegleiter und andererseits berühren Sexualbegleiterinnen, die aus der Richtung Tantra kommen, oft auch Frauen.

Ich selber habe damals völlig unbewußt gar nicht die Idee gehabt, zu einem Mann zu gehen.
Für mich war es wichtig, v.a. auch wegen meines Geburtstraumas als so - behindertes- nicht gewolltes Mädchen, zunächst von einer Frau berührt zu werden, die mir Mutter, Schwester, Heilerin ... war.
Mich hat das Schicksal auf den für mich noch heute unfassbar verrückten Weg geschickt, als Behinderte selbst Tantramassagen und Sexualbegleitung anzubieten. Ich habe immer wieder erlebt, dass es anderen, auch nicht behinderten, heterosexuellen Frauen ähnlich geht.
Ich habe den Schluß daraus gezogen, dass es für uns Frauen oft heilsam ist, uns zunächst in der "Schwesternschaft" zu stärken und nachzunähren und dann den Schritt zum Mann zu gehen.

Sehr empfehlen mag ich das Seminar "Tantra meets Handicap".von meiner Kollegin Deva Busha (07.-10. Juli)

Herzlich Rita


Wenn ich Dich richtig verstanden habe, sprichst Du über weibliche Sexualassistenz für Heterofrauen, die "Schwesternschaft" suchen um sich zu stärken und dann später den Schritt zum Mann zu gehen. Was ist jedoch mit homosexuellen Männern und Frauen, die gezielt aufgrund Ihrer Homosexualität gleichgeschlechtliche Sexualassistenz suchen?
Verfasst am: 09. 09. 16 [00:41]
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Gaiasduhter
Themenersteller
Beiträge: 4
tanja-sexualbegleiterin hat geschrieben:

Ich arbeite mit einem männlichen Sexualbegleiter zusammen, der Besuche bei weiblichen Behinderten anbietet.
Dies wird gerne wahrgenommen.
Eine Anfrage eines homosexuellen Mannes ist m.W. bisher noch nicht an ihn erfolgt.

Ich selbst biete als Sexualassistentin meine Dienstleistungen sowohl Männern wie auch Frauen an und habe zur Zeit eine lesbische Frau, die meine Dienste in Anspruch nimmt.

mit freundlichem Gruß,
Tanja - sexualbegleiterin



Hier würde mich interessieren, ob der männliche Sexualbegleiter, mit dem Du zusammen arbeitest, auch für gleichgeschlechtliche Sexualassistenz offen wäre, wenn eine diesbezügliche Anfrage eines Schwulen käme.
Verfasst am: 09. 09. 16 [00:43]
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jenner
Beiträge: 2641
Wie oft sollen wir diesen Text im Forum eigentlich noch lesen? icon_redface.gif

https://www.myhandicap.de/community/forum/forum-action/list-posts/topic/biete_sex_fuer_die_und_ihn/

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 22.10.2017 um 19:16.]

Versuchungen sollte man nachgeben, wer weiß ob sie wieder kommen (Oskar Wilde)
Es widert mich an, wie die Anonymität des Netzes ausgenutzt wird, andere „fertig“ zu machen.




Verfasst am: 22. 10. 17 [18:36]
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Gelöschter Benutzer
Hatte ich bereits moniert und gebeten das zu löschen was er jetzt ja nicht mehr kann.
Gruß Hippy

Ich würde mich freuen zu erfahren ob meine Antwort ein wenig hilfreich war! Danke
Verfasst am: 22. 10. 17 [20:06]
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jenner
Beiträge: 2641
Alle doppelten Beiträge wurden gelöscht, u.a. auch zwei Threads mit entsprechendem Text.
Ein Moderator war online und hat wohl zumindest einen Thread entfernt, danke!

Gruß
jenner

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Verfasst am: 23. 10. 17 [14:15]
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