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Lebenserwartung nach Herzinfarkt mit Herzstillstand und Reanimation (53 Jahre Mann) infolge einer Nebengefäßverkalkung? (1x Stent)

Topic Status: beantwortet

 » Gesundheit, Hilfsmittel & Medikamente
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__Sascha__
Themenersteller
Beiträge: 4
Herzinfarkt gegen 04:30 Uhr. Rettungswagen 04:45 Uhr da. 05:10 Uhr Verlegung Klinikum. Herzstillstand in Notaufnahme um 05:30 Uhr. Reanimation durch Defibrillator. Stent 1x gesetzt. Alter 53 Jahre. Ursache war eine Verkalkung des Nebengefäßes. Gesunder Lebensstil und kein Übergewicht.
Verfasst am: 26. 10. 15 [08:53]
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Gelöschter Benutzer
Hallo sascha,
welche Antwort erwartest du denn nun von uns? icon_biggrin.gif
Leb dein Leben, möglichst gesund und mit viel Bewegung und du kannst 100Jahre alt werden, aber es kann auch morgen vorbei sein. Das weiß keiner.
Erhol dich gut und denke nicht so oft daran.

Heidi

Eigeninitiative ist nur ein Grundpfeiler des Lebens!
Verfasst am: 26. 10. 15 [09:19]
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__Sascha__
Themenersteller
Beiträge: 4
Naja ich dachte, dass vielleicht jemand Erfahrungen gemacht hat oder es aus dem näheren Umfeld mitbekommen hat.

Es liegt wahrscheinlich an den Genen.
Hab jetzt schon öfter gelesen, dass von ca. 75000 Reanimierten nur 5000 überleben ????
Verfasst am: 26. 10. 15 [09:32]
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Gelöschter Benutzer
Hallo Sascha,

das hört sich alles nicht gut an und auf so nen ungeplaten Auenthalt im Katheterlabor kann man gerne verzichten!

Aber das entscheidende, du (es geht doch um dich?) lebst noch. Eine Aussage zu deiner zu erwartenden Lenbenszeit kann man nicht treffen. Die Reanimation (bis ca. 3-5 Minuten nach Herzstillstand) an sich hat nix mit der weiteren Lebenserwartung zu tun. Sicher wird dir mit hoher Wahrscheilichkeit dein Herz im Alter weitere Probleme machen, aber ob und wann du daran stirbst weiß kein Mensch. Mit der Diagnos kann man auch >80 Jahre werden.


Ich hatte mit 49 meinen Infarkt. Der Infarkt war drei Tage vor dem Stant. In dem Zeitraum ist ne Menge kaputt gegangen. Ich habe gut ein Jahr zu wiederherstellung der verbliebenen Leistungsfähigkeit benötigt. Das ist jetzt sechs Jahre her.

Verfasst am: 26. 10. 15 [09:41]
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__Sascha__
Themenersteller
Beiträge: 4
Danke für die schnelle Antwort. Heute wird die Pumpleistung kontrolliert. Ich hoffe, dass die einiges aussagen wird.
Hattest du bisher "Rückfälle"?

Nur kurz zur Richtigstellung: frage nicht für mich, sondern für meinen Vater (gestern passiert).
Mein Opa (80) ist vor 4 Jahren an einem Infarkt gestorben.

Verfasst am: 26. 10. 15 [09:49]
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Gelöschter Benutzer
Hallo Sascha,

so wie´s aussihet wurde deinem Vater rechtzeitig geholfe. Weiteren Aufschluss wird die Messung der Pumpleistung ergeben.

I.d.R. wird man medikamentös weiter behandeln, wobei ein Teil der Pillen nach 1/2 - 1 Jahr wieder abgesetzt werden kann.
Im günstigsten Fall verbleibt dann nur noch die tägliche Einnahme einer Tablette ASS 100 zur Blutverdünnung.

Ist schon eine Anschlussheilbehandlung (REHA) veranlasst? Ich halte die für extrem wichtig und würde von abulant durchgeführten REHA´s eher abraten. Man braucht eben nach so einem einschneidenden Ereignis nicht nur die medizienische Wiederherstellung, sondern muss auch mental unterstützt werden. Dazu ist eine stationäre Anschlussheilbehandlung am besten geeignet.

Man wird zukünftig regelmäßig ärztlich überwacht und kennt ja jetzt auch die mit dem Infarkt verbundenen Vorzeichen, so dass man dann auch entsprechend reagieren kann.

Rückfälle i.F.v. weiten Verschlüssen hatte ich bis jetzt nicht. Bei mir sind auf Grund des massiven Narbengewebes zusätzlich Rythmusstörungen aufgetreten. Diesen Jahr habe ich dann (präventiv) einen Defi inplantiert bekommen.

Verfasst am: 26. 10. 15 [10:14]
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__Sascha__
Themenersteller
Beiträge: 4
Ich danke nochmals. Probleme mit Blutdruck und co. hatte er schon eine Weile. Muss auch bestimmte Tabketten (Nebivolol) nehmen, was er naturlich sehr genau macht.
Über die Reha haben wir ebenfalls schon gesprochen. Sind jedoch noch am Überlegen.

Eine Reha befindet sich direkt bei uns im Ort, wo er theoretisch täglich nach Hause laufen kann/ oder abgeholt werden würde. (ist in 10 min zu Fuß erreichbar)

Unsrere Überlegung war vielleicht auch lieber woanders, wo er abschalten kann. Dort wären wir aber nicht ständig erreichbar.

Hat alles seine Vor und Nachteile...

Aber da es erst gestern passiert ist, liegr er noch auf einer IMC Station, sodass wir jetzt erstmal abwarten müssen
Verfasst am: 26. 10. 15 [10:29]
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Gelöschter Benutzer
Es ist ja gerade der Zweck der REHA, dass er nicht ständig erreichbar ist.

Mann kann nach so einem Ereigniss nicht einfach weitermachen wie bisher. Da ist schon eine gewisse Neuorientierung nötig und das geht nur in einer neutralen Umgebung.
Verfasst am: 26. 10. 15 [10:44]
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