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Ist Singen schädlich für die inkontinenz und für den beckenboden?

Topic Status: beantwortet

 » Gesundheit, Hilfsmittel & Medikamente
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Undicht84
Themenersteller
Beiträge: 7
Leide an Inkontinenz. Belastung und dranginkontinenz. Niesen lachen etc. Stellen ein Problem manchmal da.
Joggen usw. Sollte man ja meiden wegen Belastung des beckenbodens.
Wie sieht es denn aus wenn man weiter im Chor Singen möchte? Belastet Singen ebenfalls den Beckenboden? Jemand Erfahrungen? Oder ist es sogar ganz gut für den beckenboden da man die bauchatmung trainiert?
LG
Verfasst am: 15. 04. 17 [04:24]
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Beiträge: 2073
Inkontinenz lässt sich auf Psychische und Medizinische Weise angehen . Medizinisch habe ich gute Erfahrung gemacht mit Mitteln die auch bei Prostataschwierigkeiten verwendet werden . Kürbiskerne und ein Konzentrat das in Richtung Tollkirsche und Belladonna geht das ist nur vom Arzt erhältlich da bei Überdosierung tödlich. Dann gibt es noch Katheter oder Erwachsenenwindeln .
Von der Psyche her würde ich dir empfehlen wenn möglich beim singen zu bleiben .
Verfasst am: 15. 04. 17 [10:22]
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Gelöschter Benutzer
ich versuche mal zu verdeutlichen:
Der Beckenboden entspannt sich in der Einatmung, das Zwerchfell in der Ausatmung.
Beide sind über die Faszien verbunden und arbeiten antagonistisch, nur bei der Bauchpresse (Husten, Erbrechen, Niesen) ist es anders, da sind gleichzeitig beide Muskeln entspannt oder angespannt.
Das singen bewirkt Entspannung (kurzes Einatmen und langes Ausatmen – bitte, das nicht im Liegen üben!). Dann kannst du daraus schließen, dass das Singen sogar gut wäre, weil sich der Beckenmuskel bei der längeren Ausatmung entspannt. … aber ….
Dann stellt sich hier die Frage nach der Ursache der Inkontinenz. Und das kannst du nur mit deinem Arzt abklären, der dich kennt. Eine Eiteilung der Inkontinenz-Art ist nicht als Ursache zu werten.
Bei Belastungsinkontinenz kann auch gleichzeitig eine Muskelschwäche bestehen, dann wäre es falsch sich zu sehr zu entspannen. Ob das Singen im Chor, z. B. 1x wöchentlich, was ausmacht, kann ich eben nicht beantworten.
Ich hoffe, dass ich dich ein Schritt weiter gebracht habe.
Und Singen ist auch gut für die Seele icon_wink.gif man sagt auch, dass die Blasenfunktion der Spiegel der Seele sei.
lg
Verfasst am: 15. 04. 17 [10:57]
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Undicht84
Themenersteller
Beiträge: 7
Hey,
Vielen Dank für eure Nachricht.
Im Moment bin ich ziemlich niedergeschlagen aufgrund der Diagnose.

Noch ein weit wichtigeres Thema ist! Ich arbeite im Verkauf und habe angst das ich meinen Beruf nicht weiter ausüben kann wegen der Erkrankung. Voraölem mache ich mir auch Gedanke wie ist es in kunden Gesprächen usw. Wenn es jemand sieht riecht etc. Und traue ich mich dann überhaupt raus ich möchte meinen Job nicht aufgeben müssen es macht mir wahnsinnig Spaß diesen Beruf auszuüben das wäre echt schlimm. Kann es soweit kommen das man aus ärtzlicher Sicht nicht mehr in der lage ist im berufsleben teilzunehmen? Und wie ist es bei euch so beruflich ? LG
Verfasst am: 15. 04. 17 [11:32]
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Beiträge: 2073
Weiss denn dein Arbeitgeber Bescheid ?
Ich würde Dir auf jeden Fall zu einer offensiv Strategie raten . Sind die Probleme bekannt kann man etwas unternehmen ! Nicht alle Arbeitgeber sind Gauner! Ich hoffe wirklich das Du das Thema medizinisch lösen kannst mit Kathether
Beim singen bin ich voll der Meinung wie Yvonne .es ist wirklich für die Seele gut !
Verfasst am: 17. 04. 17 [18:44]
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Gelöschter Benutzer
Hallo. Schön, dass du zu unserem Forum gefunden hast.
Solange der Beruf dir Spaß macht und es irgendwie möglich ist, würde ich diesen nicht aufgeben. Probiere einfach aus was noch geht und was nicht (bspw. auch mit Windeln während der Arbeit oder Kathetern).

Viele Grüße
Verfasst am: 17. 04. 17 [20:28]
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