Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Wenn Sie bereits Nutzer sind, melden Sie sich bitte an.

Ist die gefahr nach Flugreisen grösßer ?

Topic Status: beantwortet

 » Gesundheit, Hilfsmittel & Medikamente
Gelöschter Benutzer
Nach Fliegen 2 X ein leichte Slaganfall
Verfasst am: 22. 08. 17 [16:30]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Gelöschter Benutzer
Den Arzt fragen!

Ich würde mich freuen zu erfahren ob meine Antwort ein wenig hilfreich war! Danke
Verfasst am: 22. 08. 17 [16:37]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Landesflagge: DE
Waldi14
Beiträge: 61
Hippy hat einfach recht.
Seit meinem Schlaganfall (nach Hirnblutung) habe ich die dringende Empfehlung: Nicht höher als 2.000 m steigen, fahren usw. oder nicht länger als zwei Stunden fliegen.
Verfasst am: 23. 08. 17 [07:28]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people
Landesflagge: DE
einbein
Beiträge: 526
Beim Fliegen hast du in der Kabine einen Luftdruck, der einer Höhe von 2000..2500 m entspricht. Gesunde Menschen kommen damit problemlos zurecht. Darüber hinaus kann es zur "Höhenkrankheit" kommen. https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6henkrankheit
Mit zunehmender Höhe nimmt der Luftdruck und damit auch der Sauerstoff-Partialdruck ab. Der Körper kann das Gewebe zunächst nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgen. Der Bludruck steigt, die Gefäße weiten sich. Durch die größere Oberfläche der Gefäße werden diese zunehmend "undicht". Plasma (Flüssigkeit) sammelt sich zunehmend im Gewebe (es schwillt) und die Sauerstoffdiffusion wird noch schlechter. Es kommt zu einem Ödem. Das braucht aber alles auch Zeit und ein "gesunder" würde das erst nach Tagen merken. So lange fliegt kein Flugzeug.

Wenn das Gewebe (hier Gehirn) aber durch einen Schlaganfall bereits auf der allerletzten Rille läuft, könnte das bereits nach kürzerer Zeit problematisch werden. (mit Arzt klären)
Eine wirkungsvolle Gegenmaßnahme ist, die Atemluft durch Sauerstoff soweit anzureichern, dass der Sauerstoff-Partialdruck den Bodenverhältnissen entspricht. Dazu sind nur geringe Mengen Sauerstoff erforderlich. Eigenen Sauerstoff darf man aber nicht mit an Bord bringen. Diesen muss man bei Bedarf bei der Fluggesellschaft anfordern.

Was du heute nicht erlebst, kannst du morgen nicht nachholen ohne etwas anderes zu verpassen.
Verfasst am: 25. 08. 17 [10:42]
Die Website für Menschen mit Behinderung und schwerer Krankheit / Community for disabled people