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Generalisierte Angststörung - Hypochondrie

Topic Status: in Lösung

 » Psychische Erkrankungen & Therapien
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NL28
Themenersteller
Beiträge: 2
Hallo, ich (21) habe seit 4 Jahren eine generalisierte Angststörung und hin und wieder Panikattacken. Ich mache seit einem halben Jahr auch eine Psychotherapie. Ich weiß vermutlich auch schon den Auslöser dafür, jedoch weiß ich nicht wie ich dies nun überwinden kann.
Im Moment hab ich das große Problem, dass ich durch diese Angststörung eine starke Hypochondrie entwickelt habe. Ich bilde mir immer Symptome an meinem Körper ein und mache mir Sorgen, dass ich eine unheilbare Krankheit habe. Ich weiß dabei theoretisch zwar, dass dies unlogisch ist, hab aber trotzdem extreme Angst! Und fühle mich auch sehr oft richtig unwohl, so als ob gerade etwas sehr dramatisches passiert, meistens Abends.

Hat dies auch schon jemand erlebt und kann mir Erfahrungen berichten wie man so etwas überwinden kann oder geht es auch jemanden so wie mir und möchte sich mit mir austauschen?
Verfasst am: 23. 02. 21 [13:21]
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little.fighter
Beiträge: 3
hey,

Ich kann dich sehr gut verstehen. Denn wie du hatte ich eine Angststörung und habe mir durch diese viele Krankheiten "eingebildet" und/oder auch verstärkt wahrgenommen.
Ich finde es super, dass du schon den Schritt gemacht hast und in eine Therapie gehst! Was ich dir hier sagen kann aus Erfahrung, auch wenn du den Auslöser weisst, für deine Ängste, es braucht Geduld. Ich selbst hatte 5 Jahre mit meinen Ängsten zutun bis ich jetzt mittlerweile *geheilt* bin. Mir persönlich hat eine Körper- und Atemtherapie sehr gut getan, bei der ich meinen Körper noch einmal neu kennengelernt habe und lernte mich zu beruhigen, zu entspannen und wieder richtig zu atmen. Des weiteren habe ich etliche Bücher und Videos durch und habe mich genaustens über alles informiert. Es ist nicht ganz einfach, und sei dir bewusst, Rückschläge gehören dazu. Aber du bist schon auf sehr gutem Wege. Mach weiter so! Habe Geduld und ich bin mir sicher du wirst dies meistern. Für mich war es wichtig zu wissen, dass meine Angst mir nichts böses will, sondern mich im Endeffekt vieles gelernt hat. Mein Leben hat sich um 180° zu einem besseren gewendet. Halte dir immer vor Augen wo du hinwillst, wie du dich wieder fühlen willst. Versetze dich in diese schönen Gefühle hinein und halte an schweren Tagen daran fest. Du schaffst das!
Ich wünsche dir alles erdenklich Gute!
Verfasst am: 27. 02. 21 [18:19]
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Sonderanfertigung
Beiträge: 155
Ich vermute, du beobachtest deinen Körper den ganzen Tag.
Und Abends, wenn es ruhiger wird, nichts mehr zu tun gibt, dann beobachtest du dich vielleicht noch mehr.
Das musst du ändern. Hast du ein Hobby? Lern doch kochen. Schau dir Abends Kochvideos an, was du am nächsten Tag vielleicht kochen würdest. Magst du Tiere? Kannst du die Verantwortung für ein Haustier tragen? Dann könntest du dir ein Haustier "anschaffen". Ein Tier ist eine große Verantwortung, du müsstest dafür bereit sein. Sport ist im Moment nur eingeschränkt möglich, aber auch Abends kann man einen Spaziergang machen. Oder mach mal ne spannende Nachtwanderung mit Freunden.
Versuch aktiv zu bleiben, dich mit etwas zu beschäftigen, nicht mit dir oder deinem Körper.
Verfasst am: 05. 03. 21 [19:16]
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NL28
Themenersteller
Beiträge: 2
Vielen Dank für eure Hilfe! little.fighter vielen Dank das macht mir Mut! Es ist schön zu hören, dass ich nicht die einzige bin. Und super, dass du es da raus geschafft hast! Ich werde das auch alles probieren.

Und ja, das könnte stimmen, danke für die Ideen ich bin schon auf der Suche nach einem Hobby, das könnte helfen.
Verfasst am: 06. 03. 21 [09:11]
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