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Beiträge zur Rentenversicherung für Pflegeperson

Topic Status: in Lösung

 » Recht & Soziales
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christian29
Themenersteller
Beiträge: 9
Hallo, ich erhalte selbst ab März 2000 eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit (nicht verwechseln mit Erwerbsminderungsrente).Nun ist meine Frau Pflegebedürftig geworden und ihre Krankenkasse würde für mich Rentenbeiträge zahlen, da sich der Pflegebereich nun nicht nur Körperpflege betrifft sondern auch Bereiche wie Spatzierengehen,. Kino und Theaterbesuche u.a. betrift und ich damit auf eine tägliche Pflegezeit von gut 3 Stunden komme. Geht das mit Rentenbeiträge oder gibt es hier andere Regelungen. Ich möchte nicht meine Rente gefährden.
Verfasst am: 20. 03. 17 [17:38]
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Voltinnes747
Beiträge: 53
Hallo christian29,
die Rentenbeiträge stehen dir zu wenn du mehr als 10 Stunden in der Woche pflegst. Der MDK legt diese Pflegezeit fest. Deine eigene Rente dürfte es nicht betreffen es sei denn die Stundenzahl am Tag ist höher als das was bei der Berechnung deiner Rente fest gelegt wurde. Also kannst du in deinen Akten nachsehen was genau der Bewilligungsbescheid aussagt. Die Pflegezeit für deine Frau musst du dann vielleicht auf dem Papier reduzieren. Wie gesagt 11h in der Woche reichen auch.
Mit freundlichen Grüßen
Andere user kennen sich in den gesetzlichen Bestimmungen besser aus. Ein bisschen Geduld.

Nehmt euch Zeit und nicht das Leben.
Verfasst am: 20. 03. 17 [18:03]
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rollispeedy
Beiträge: 913
Hinsichtlich einer Tätigkeit bei dem Bezug einer Rente wegen Erwerbsunfähigkeit (Gesetzliche Regelungen durch Änderung des § 43 SGB VI i.d.F. vom 31. Dezember 2000 und Beibehaltung der weiteren gesetzlichen Regelungen dazu) oder einer wegen Rente wegen Erwerbsminderung (Bezug einer Erwerbsunfähigkeitsrente nach dem 01.01.2001) beinhalten die gleichen gesetzlichen Hinzuverdienstgrenzen sowie bei gleichem identischen Arbeitsvermögen in Stunden.

Grundsätzlich kann man sagen, das zur Zeit nicht mehr als 450€ hinzu verdient werden darf, sowie mit der Kopplung das kein Arbeitsvermögen von mehr als 15 Stunden pro Woche in einer abhängigen Beschäftigung geleistet werden darf, um seine Rente nicht zu gefährden.
Das Teilzeit- und Befristungsgesetz "TzBfG" (Teilzeitjober) , Pfle­ge­zeit­ge­setz "Pfle­geZG" (Für die Pflege in der Familie) sowie andere tangierende gesetzlichen Regelungen sind diesbezüglich immer auch auf die 15 Stunden mit berücksichtigt worden, um Rentnern wegen Erwerbsminderung die Möglichkeit des Hinzuverdienen zu geben; inkl. der Ausübung von Pflege.
Weiteres kann aus der beigefügten Broschüre entnommen werden.

Gruß
rollispeedy

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 20.03.2017 um 22:09.]

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.
-Jean-Jacques Rousseau-
Dateianhang

erwerbsminderungsrente_das_netz_fuer_alle_faelle.pdf (Typ: application/pdf, Größe: 368.16 Kilobyte) — 14 mal heruntergeladen
Verfasst am: 20. 03. 17 [22:01]
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christian29
Themenersteller
Beiträge: 9
christian29 hat geschrieben:

Hallo, ich erhalte selbst ab März 2000 eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit (nicht verwechseln mit Erwerbsminderungsrente).Nun ist meine Frau Pflegebedürftig geworden und ihre Krankenkasse würde für mich Rentenbeiträge zahlen, da sich der Pflegebereich nun nicht nur Körperpflege betrifft sondern auch Bereiche wie Spatzierengehen,. Kino und Theaterbesuche u.a. betrift und ich damit auf eine tägliche Pflegezeit von gut 3 Stunden komme. Geht das mit Rentenbeiträge oder gibt es hier andere Regelungen. Ich möchte nicht meine Rente gefährden. Bisher hatte ich wöchentlich 12 Stunden. Mit der neuen Regelung ab 2017, in welcher auch Begleitung zu Freunden, Spazieren gehen, sonstige Betreuung zusätzlich zur Pflege dazu zählt, komme ich auf 19 Stunden je Woche, täglich 2,5 Stunden.


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 21.03.2017 um 07:48.]
Verfasst am: 21. 03. 17 [07:48]
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rollispeedy
Beiträge: 913
christian29 hat geschrieben:

"......Nun ist meine Frau Pflegebedürftig geworden....."


christian29 hat geschrieben:

"..... Bisher hatte ich wöchentlich 12 Stunden. Mit der neuen Regelung ab 2017, in welcher auch Begleitung zu Freunden, Spazieren gehen, sonstige Betreuung zusätzlich zur Pflege dazu zählt, komme ich auf 19 Stunden je Woche, täglich 2,5 Stunden...."



Sag mal, lebst du in einer Beziehung im herkömmlicher Weise oder rechnest du alle deine Tätigkeiten mit deinem Lebenspartnerin auf??? Dann hast du "Einkaufen und Briefkasten leeren usw." vergessen!

Hier geht es um "Pflege eines Angehörigen (!) und nicht gesellschaftliche Betreuung seiner Ehefrau" ... oder habe ich deinen Text Missverstanden???

Man könnte meinen, deine "Ehefrau" ist nur noch eine fremde Person, wofür du deine Zeit opfern müsstest und dafür bezahlt werden möchtest. So läuft das nicht! Das gibt es in keiner Lebensgemeinschaft.

Gruß
rollispeedy

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 21.03.2017 um 11:01.]

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.
-Jean-Jacques Rousseau-
Verfasst am: 21. 03. 17 [10:59]
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christian29
Themenersteller
Beiträge: 9
Hallo, sicherlich bin ich glücklich verheiratet und es geht um Pflege. Bisher waren die Pflegeleistungen recht klar definiert. Ab diesem Jahr gelten derart unsinnigen Bestimmungen, hinsichtlich Betreuung wie Spazieren gehen mit ihr oder Kinobesuche - Nachzulesen im Pflegeleistungsgesetz ab 1.1.2017 -, welche mit in die Pflegezeit eingerechnet werden. Ich bin früher mit meiner Frau ins Kino gegangen und auch jetzt. Dadurch kommt es für mich überhaupt zu der Frage hinsichtlich der Rentenbeiträge. Bei einer Rente wegen Erwerbsunfähigkeit war eine Arbeitszeit bis 15 Stunden wöchentlich begrenzt. Durch die neue Regelung würde ich über 15 Stunden kommen. Wäre dann meine Rente gefährdet oder ist Pflege von Angehörigen generell ausgenommen ?. Einzig das allein ist der Beweggrund für meine Frage.
Verfasst am: 21. 03. 17 [11:59]
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rollispeedy
Beiträge: 913
Wenn du "alle Dinge des gemeinschaftlichen Lebens" hinzu zählst, selbst das zusammen schlafen (da sie eventuell Pflegeaufwand während der Nacht braucht) ...dann kommst du auf pie mal Daumen 17 Stunden alleine am Tag mit einer 7 stündigen Bereitschaft wo du selber neben deiner Frau schläfst.

Ich denke, du solltest das "Pflegegesetzt" so sehen wie es gedacht ist! Und nicht eine Ehegemeinschaft als kommerzielle Pflegezeit ansehen!
Hier geht es um individuellen Pflegeaufwand, der dich "zusätzlich" in deiner Freizeit zwangsweise bindet.

Wenn du alles bezahlt haben möchtest in deiner Ehe für deine Aufwendungen, wozu hast du denn geheiratet?
Ich hoffe, deine Frau hat noch Gutscheine, die sie aus der bisherigen Ehezeit verrechnen kann.

Aus solchen Denkweisen, kann ich sehr wohl verstehen, das es verdammt schwer ist, Kostenträger zu finden, wenn man wirklich finanzielle Unterstützung braucht und es zunehmend schwerer wird Anerkennung in Pflegestufen zu bekommen.

Aber die Stundenzahl hinsichtlich der Rentenversicherung bleibt bei 15 Stunden die Woche!
Sollten weitere Stunden von Nöten sein, muss die Pflegekasse hier dieses Beurteilen und bei "wirklichen Bedarf" eine externe Pflegeperson empfehlen. Sofern hier die eigene Rente nicht gefährdet werden soll.

Ich schätze mal, das ganze war eher ein "Joke-Frage" !!!!!

rollispeedy

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-Jean-Jacques Rousseau-
Verfasst am: 21. 03. 17 [14:06]
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