Osterfest – Der Frühling rollt an!

Schoko-Osterhasen die Ohren abbeissen und Ostereier suchen gehören einfach zum Frühling. Wie man das Osterfest barrierefrei über die Runden bringt und was es mit einer Behinderung alles zu beachten gilt – lesen Sie hier:

An Ostern feiern wir in Erinnerung an den Tod und die Auferstehung Jesus. Aber wann genau wird jeweils Ostern gefeiert? Das Osterfest wird immer am ersten Sonntag nach dem Frühjahrsvollmond zelebriert. Also fällt der Ostertag frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April.

Von Hasen und Eiern

Ostern liegt terminlich nahe an vorchristlichen Frühlingsfesten. Dennoch gelten Osterhasen und Ostereier als christliche Symbole. Die ersten christlichen Quellen von Hasen als Ostersymbolen finden sich bereits in der Antike, und Eier werden nachweislich schon seit dem 12. Jahrhundert in Ostermessen gesegnet.

Osterschmaus ohne Reue

Apropos Eier: Grundsätzlich gilt die Regel, nicht mehr als ein Ei pro Woche zu essen. Denn Eier haben einen hohen Energiewert und weisen einen relativ hohen Fettanteil auf. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand im Rollstuhl sitzt oder nicht. Wie der Ernährungswissenschaftler Stefan Lück erklärt, ist es aber unbedenklich, über die Festtage das eine oder andere Ei mehr zu geniessen. Einzig Menschen mit Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen sollten auf den Konsum von Eiern verzichten
Falls Sie noch auf der Suche nach gesunden Osterrezepten sind, finde Sie hier eine grosse Auswahl.


Ein Fest für alle

Eine verbreitete Tradition für Kinder ist das Verstecken von Osternestern im und um das Haus. Wenn aber die Kinder auf einen Rollstuhl angewiesen sind oder anderweitig mobilitätsbeeinträchtigt sind, muss man umdenken. Die Suche kann man in ein Ratespiel umformen, oder auch einen Helfer bei der Suche auswählen, der für das Kind in den Verstecken nachschaut.
 
Ostern ist aber auch eine gute Gelegenheit für Ausflüge. Bei schönem Wetter wäre ein Abstecher in einen botanischen Garten oder Blumenpark sicher empfehlenswert. Und falls es doch regnet, so sind in vielen Naturkundemuseen über die Ostertage lebende Kücken zu beobachten. Man sollte sich gegebenenfalls vorher einfach über die Barrierefreiheit des jeweiligen Museums erkundigen. So steht gelungenen Feiertagen nichts mehr im Weg.

Text: hia - 4/2009- MyH

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