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		<title>MyHandicap</title>
		<link>http://www.myhandicap.ch/</link>
		<description>Informationen zum Leben mit einer Behinderung. Spannende Berichte, News, Kalender, und vieles mehr rund um ein Handicap.</description>
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			<title>MyHandicap</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 02 Sep 2010 15:40:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>SchweizerInnen wollen selbstbestimmt über Lebensende entscheiden</title>
			<link>http://www.myhandicap.ch/1291.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3780&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=914&#38;cHash=d96478404c</link>
			<description>Die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer wollen selbstbestimmt entscheiden, wann sie ihr Leben beenden wollen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer wollen selbstbestimmt entscheiden, wann sie ihr Leben beenden wollen. Auch direkte aktive Sterbehilfe bei todkranken Krebspatienten würden sie gesetzlich erlauben. Sie sind aber eher dagegen, dass psychisch Kranke und ältere, lebensmüde Menschen ohne körperliche Beschwerden Suizidbeihilfe erhalten können. Nur 36 Prozent würden selbst die Hilfe einer Sterbehilfe-Organisation in Anspruch nehmen, wie eine nationale Studie der Universität Zürich zeigt.</b> </p>
<p class="bodytext">Eine Mehrheit ist zudem dagegen, dass im Ausland wohnhafte Personen in die Schweiz kommen dürfen, um sich mit Hilfe einer Sterbehilfe-Organisation das Leben zu nehmen.<br /><br /><b>Mehrheit für Sterbehilfe und Suizidbeihilfe<br /></b>Das Kriminologische Institut der Universität Zürich hat erstmals in der Schweiz 1500 Personen zu konkreten Sterbehilfe- und Suizidbeihilfefällen befragt. Wie Prof. Christian Schwarzenegger an einer Medienkonferenz erläuterte, befürwortet eine Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer die Möglichkeit von Sterbehilfe und Suizidbeihilfe. Eine Mehrheit würde auch die heute verbotene, direkte aktive Sterbehilfe für Menschen erlauben, die an einer tödlichen Krankheit im Endstadium leiden. </p>
<p class="bodytext">«Diese Einstellungen korrespondieren mit einer positiven Sicht auf das selbstbestimmte Sterben und einer schwach ausgeprägten Religiosität», erklärte Prof. Schwarzenegger. Eine Minderheit der Schweizer Bevölkerung dagegen erachtet fast alle Formen von Sterbehilfe und Suizidbeihilfe als moralisch falsch und befürwortet rechtliche Verbotslösungen. </p>
<p class="bodytext">Bei Personen, die nicht mehr selbst über einen Behandlungsabbruch entscheiden können, kommt es wesentlich auf die Zustimmung und Einigkeit der Angehörigen an. So wird die Sterbehilfe am stärksten befürwortet, wenn alle Angehörigen der Ansicht sind, ein Komapatient, bei dem keine Aussicht auf Wiedererlangung des Bewusstseins besteht, habe in diesem Zustand nicht weiterleben wollen. «Sind sich die Angehörigen darüber nicht einig, ist die Befürwortung der Sterbehilfe am geringsten», sagt Prof. Schwarzenegger. Aus Sicht der Bevölkerung dürfen Ärzte bei dieser Form der Sterbehilfe nicht eigenmächtig handeln und die Gefühle der Angehörigen sollten respektiert und ihre Auseinandersetzung mit dem Tod berücksichtigt werden. </p>
<p class="bodytext"><b>Ältere Personen haben vorgesorgt<br /></b>Wie die Studie weiter zeigt, spielt die Selbstbestimmung eine zentrale Rolle. Eine Mehrheit stimmt der Aussage zu, dass jeder erwachsene Mensch selber darüber entscheiden dürfen soll, wann er sein Leben beenden will. Vor allem ältere Personen haben vorgesorgt und in einer Patientenverfügung geregelt, was mit ihnen passieren soll, wenn sie einmal schwerkrank werden und nicht mehr selbst darüber entscheiden können. In der Altergruppe der über 70 Jährigen verfügen 34 Prozent über eine solche Patientenverfügung. </p>
<p class="bodytext"><b>Würdevolles Sterben<br /></b>Die Mehrheit der Bevölkerung ist der Ansicht, dass Suizidhilfe-Organisationen ein würdevolles Sterben im Beisein der Angehörigen ermöglichen. Aber 41 Prozent der Befragten könnten sich «auf keinen Fall» oder «eher nicht» vorstellen, selbst einmal auf die Hilfe einer Sterbehilfe-Organisation zurückzugreifen. 36 Prozent könnten sich vorstellen, dies zu tun. </p>
<p class="bodytext"><b>Wenig Zustimmung wenn keine Leiden vorhanden<br /></b>Mehr Ablehnung als Zustimmung zeigt sich bei der Suizidbeihilfe für betagte Menschen ohne körperliche Leiden, die aus Lebensmüdigkeit Suizid begehen wollen. Eine Mehrheit würde demnach Sterbehilfe für Lebensmüde verbieten. Auch die umstrittene Suizidbeihilfe für Menschen mit schweren psychischen Krankheiten stösst nicht auf breite Zustimmung. </p>
<p class="bodytext">86 Prozent der Befragten wollen, dass primär Ärzte bei der Selbsttötung mitwirken oder dann speziell ausgebildetes Pflegepersonal. Weniger als die Hälfte der Befragten, nämlich 43 Prozent, waren der Ansicht, dass Suizidbeihilfe auch durch ausgebildete Mitarbeiter von Sterbehilfe-Organisationen durchgeführt werden sollte. Die Schweizerinnen und Schweizer bevorzugen also ein Modell des ärztlich assistierten Suizids. </p>
<p class="bodytext"><b>Gegen Sterbetourismus<br /></b>52,5 Prozent der Befragten wären einverstanden, wenn in ihrer direkten Nachbarschaft Sterbehilfe durch eine Sterbehilfe-Organisation durchgeführt würde. Personen, die sich vorstellen können, in Zukunft selbst eine organisierte Suizidbeihilfe in Anspruch zu nehmen, stimmen der organisierten Suizidbeihilfe in der Nachbarschaft eher zu. Eine Mehrheit der Befragten ist aber gegen organisierte Suizidbeihilfe an im Ausland wohnhaften Ausländern. Rund 66 Prozent lehnen den Sterbetourismus «voll» oder «eher» ab. (Universität Zürich/MyH/pg)</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 15:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gemeinsam in Bewegung – das SPZ feiert</title>
			<link>http://www.myhandicap.ch/1291.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3777&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=914&#38;cHash=e78100f28d</link>
			<description>Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: An diesem Wochenende öffnet das Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ) in Nottwil seine Türen für die breite Bevölkerung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: An diesem Wochenende öffnet das Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ) in Nottwil seine Türen für die breite Bevölkerung. Mit diesem Anlass feiert die Akut- und Spezialklinik für Querschnittgelähmte und Wirbelsäulenverletzte ihr 20-jähriges Bestehen. Erstmals wird der neue Imagefilm «Tag für Tag» der Schweizer Paraplegiker-Gruppe dem Publikum vorgestellt.</b></p>
<p class="bodytext">Seit 20 Jahren setzt sich das Team des Schweizer Paraplegiker-Zentrums (SPZ) für die Behandlung und die Rehabilitation von Querschnittgelähmten und Wirbelsäulenverletzten ein. Wie CEO Dr. med. Beat Villiger an der heutigen Medienkonferenz aufzeigte, wurden im vergangenen Jahr 279 Patienten zur Erstrehabilitation zugewiesen. Ihr Rückenmark ist durch Krankheit oder Unfall geschädigt. Dazu kamen 555 Eintritte wegen Komplikatio-nen oder einer erneuten Rehabilitation. 2009 leistete das SPZ 46‘330 Pflegetage – das entspricht 70 Prozent der landesweit erbrachten Leistungen für Para- und Tetraplegiker. Dr. Luca Stäger, Verwaltungsratspräsident SPZ, führte weiter aus: «Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir als privat finanzierte Institution diese Leistungen auch in Zukunft erbringen können.»</p>
<p class="bodytext"><b>Rollstuhlfahrer erzählen<br /></b>Am 1. Oktober 1990 trafen die ersten Patienten im SPZ Nottwil ein. Dank der Erfahrungen und Entwicklungen der letzten 20 Jahre haben Wirbelsäulen- und Rückenmarksverletzte die gleichen Chancen auf ein langes Leben wie Nicht-Querschnittgelähmte. Eindrücklich erzählten Rollstuhlfahrer heute in einer Gesprächsrunde, wie sie selber die Rehabilitation erlebten. Sie gewährten Einblick in ihren Alltag und diskutierten Probleme, auf die sie im-mer wieder stossen. Damals wie heute.<br /><br /><b>Ein Film mit Tiefgang<br /></b>Betroffene kommen auch im neuen, berührenden Imagefilm «Tag für Tag» der Schweizer Paraplegiker-Gruppe (SPG) zu Wort. Das 20-minütige Werk, das den Medienschaffenden heute erstmals gezeigt wurde, erzählt die Lebensgeschichten von drei Rollstuhlfahrern. Ihre Schicksale rütteln auf, ihre Aussagen erstaunen und ihre Einstellungen zum Leben im Rollstuhl sind bewundernswert.<br /><br />Der Film wird auch an den zwei Tagen der offenen Tür vom 4./5. September 2010 in Nottwil gezeigt. An diesem Wochenende feiert das SPZ unter dem Motto «Gemeinsam in Bewegung» sein 20-jähriges Bestehen. CEO Villiger freut sich auf zahlreiche Besucher aus der ganzen Schweiz: «Sie können hier erleben wie Querschnittgelähmte befähigt werden, ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu führen.»<br /><br /><a href="http://www.paranet.ch/" target="_blank" >Das detaillierte Programm</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gefunden auf Qype. Erreicht mit Ford.</title>
			<link>http://www.myhandicap.ch/1291.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3772&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=914&#38;cHash=5bbdf65324</link>
			<description>Qype und Ford Europe engagieren sich für behinderte Menschen. Ab dem 01.09.2010 fördert jede Empfehlung auf Qype.de eine barrierefreie Welt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Qype und Ford Europe engagieren sich für behinderte Menschen. Ab dem 01.09.2010 fördert jede Empfehlung auf Qype.de eine barrierefreie Welt.</b></p>
<p class="bodytext">Mit dem Bewerten einer Location auf Qype spendet Ford einen Förderbetrag zum Ausbau von MyAdress, dem von der Stiftung MyHandicap betriebenen, grössten europäische Adressverzeichnis mit Angaben zur Barrierefreiheit von Adressen. Diesen Service können mobilitätseingeschränkte Menschen weltweit kostenfrei nutzen.</p>
<p class="bodytext">Qype ist Europas führendes Empfehlungsportal für Restaurants, Locations, Dienstleister und vieles mehr. Ford wiederum steht für Mobilität und Fahrspaß mit und ohne Handicaps. Um den weiteren Auf- und Ausbau von MyAdress zu fördern, zahlt Ford für jede Bewertung, die Sie auf Qype machen, 50 Cent an MyHandicap - damit bald jeder Mensch mit Behinderung weiß, wo das nächste barrierefreie Restaurant in einem Ort seiner Wahl ist. (MyH/pg)</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.qype.com/" target="_blank" >Schaffe gemeinsam mit Ford, MyHandicap und Qype Barrieren ab</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Für Sie gelesen: MS - Stärkere Schübe im Sommer</title>
			<link>http://www.myhandicap.ch/1291.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3775&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=914&#38;cHash=a0ca2372cd</link>
			<description>Stern: Der Krankheitsverlauf von Multipler Sklerose ist mit der Jahreszeit verbunden. Hohe Temperaturen und intensiver Sonnenschein verstärken die Symptome.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Stern: Der Krankheitsverlauf von Multipler Sklerose ist mit der Jahreszeit verbunden. Hohe Temperaturen und intensiver Sonnenschein verstärken die Symptome.</b></p>
<p class="bodytext">Patienten mit Multipler Sklerose (MS) bekommen in den wärmeren Monaten weitaus häufiger einen Krankheitsschub als im Winter. Das haben US-Forscher herausgefunden, die die Gehirnscans von über 40 Multiple-Sklerose-Patienten mit Wetterdaten abgeglichen haben. Das Studienergebnis hat möglicherweise grossen Einfluss auf klinische Tests von MS-Medikamenten: Positive oder auch negative Veränderungen hängen eventuell weniger mit der Arznei zusammen, sondern mit dem Zeitpunkt der Erprobung.</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/multiple-sklerose-staerkere-schuebe-im-sommer_aid_547019.html" target="_blank" >Lesen sie den ganzen Artikel in Stern.de</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neues Pflegebett soll Druckgeschwüren vorbeugen</title>
			<link>http://www.myhandicap.ch/1291.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3770&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=914&#38;cHash=0f671958c6</link>
			<description>Die Förderagentur für Innovation KTI des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat in Bern den KTI Medtech Award 2010 vergeben. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Die Förderagentur für Innovation KTI des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat in Bern den KTI Medtech Award 2010 vergeben. Fachleute wählten den Sieger aus drei nominierten Projekten. Bei dem ausgezeichneten Projekt der Firma Compliant Concept und der Empa wurde eine Lösung für das Problem des Wundliegens, auch Dekubitus genannt, entwickelt.</b></p>
<p class="bodytext">Die Leiterin des Leistungsbereichs KTI a.i., Klara Sekanina, übergab den Gewinn in Form eines Valser Quarzitsteins an Andrin Maggi von Compliant Concept und Michael Sauter von der Empa im Beisein von rund 400 Anwesenden aus Forschung und Industrie. Die starke Zunahme an eingereichten KTI-Projekten (+ 34%) manifestiert die ungebrochene Innovationskraft der Schweizer Medtech Branche.</p>
<p class="bodytext"><b>Sanfte Umlagerung<br /></b>Das als Spin-off der Empa und ETH Zürich gegründete Unternehmen Compliant Concept hat in Zusammenarbeit mit den beiden Forschungsstätten ein neuartiges Bett entwickelt, mit dem Druckgeschwüren vorgebeugt werden kann. Der gelenklose Bettenrost imitiert die Bewegungsmuster gesunder Menschen nach und lagert die Patienten sanft um. Sensoren registrieren zudem die Eigenbewegungen der Patienten und leiten eine entsprechende Umlagerung ein. Dekubitus ist ein grosses Problem bei der Pflege von älteren und immobilen Patienten, da die Vorbeugung sehr zeit- und personalintensiv ist. In der Schweiz sind rund 30 bis 40 Prozent von 90'000 in Pflegeheimen lebenden Patienten dekubitusgefährdet. Die Jungfirma wurde sowohl durch die F&amp;E Projektförderung als auch das Start-up Coaching der KTI unterstützt.</p>
<p class="bodytext"><b>Unterstützung der Wettbewerbsfähigkeit<br /></b>Die KTI Medtech Initiative wurde im Jahre 1997 lanciert und hat seither über 230 Projekte unterstützt. KTI Medtech verfolgt zwei Hauptziele: einerseits die Innovation und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Medizinaltechnik zu unterstützen, und andererseits den Know-how-Transfer zwischen Forschung, Medtech-Firmen, Jungunternehmen und KMU zu stimulieren. Im Jahr 2009 erhielten 43 geförderte Projekte 16,9 Mio. Franken Bundesbeiträge. Die Wirtschaftspartner ihrerseits investierten 18,6 Mio. Franken in die Projekte. (BBT/MyH/pg)</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 17:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vom Labor in den Alltag</title>
			<link>http://www.myhandicap.ch/1291.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3767&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=914&#38;cHash=eeb1080d0f</link>
			<description>Christian Kandlbauer, der bei einem Starkstromunfall beide Arme verloren hat, nutzt eine einzigartige Entwicklung, die bis vor kurzem noch wie Science Fiction klang.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Christian Kandlbauer, der bei einem Starkstromunfall beide Arme verloren hat, nutzt eine einzigartige Entwicklung, die bis vor kurzem noch wie Science Fiction klang: Die erste Armprothese, die mit der Kraft der Gedanken gesteuert wird.</b></p>
<p class="bodytext">2008 präsentierte Otto Bock einen Prototyp der gedankengesteuerten Armprothese auf der Weltleitmesse ORTHOPÄDIE+REHA-TECHNIK in Leipzig. 2010 stellte das Unternehmen dort den ersten alltagstauglichen gedankengesteuerten Arm vor. Diese Hightech-Prothese, die Christian Kandlbauer an der linken Körperseite trägt, stärkt seine Selbständigkeit und sein Selbstvertrauen und ermöglichte ihm nicht nur, seinen früheren Beruf wieder aufzunehmen, sondern auch die Strecke von seinem Wohnort zum Arbeitsplatz ohne fremde Hilfe mit dem Auto zurückzulegen.</p>
<p class="bodytext"><b>Nerven werden in Brustmuskel verlegt<br /></b>In Zusammenarbeit mit Forschungspartnern aus den USA nutzt Otto Bock das Expertenwissen von Dr. Todd Kuiken (Rehabilitation Institute of Chicago), der bereits gemeinsam mit Spezialisten des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien - Abteilung für plastische und Wiederherstellungschirurgie - Erfolge in der Anwendung von Targeted Muscle Reinnervation (TMR) bei Patienten verzeichnen konnte. Dabei werden die verbliebenen Nerven in den Brustmuskel verlegt, so dass vom Gehirn kommende Signale genutzt werden können, um die Prothese zu steuern.</p>
<p class="bodytext">Wie Dr. Hubert Egger, Leiter des Projekts Gedankengesteuerter Arm, betont, war die Verringerung des Gewichts auf 2,5 kg und das natürliche Aussehen des Arms eine essentielle Voraussetzung für dessen Einsatz im Alltag.</p>
<p class="bodytext"><b>Zukunftsperspektiven<br /></b>Unter Laborbedingungen ist Christian Kandlbauer darüber hinaus in der Lage, mit Hilfe von Mikrosensoren, die in den Zeigefinger integriert wurden, wie vor dem Unfall zu fühlen. Diese faszinierende Weiterentwicklung benötigt allerdings noch Zeit. Dr. Hans Dietl, Geschäftsführer der Otto Bock Healthcare Products GmbH in Wien, rechnet damit, die fühlende Armprothese in ungefähr vier Jahren auf den Markt bringen zu können. (Otto Bock/MyH/pg)</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 17:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuer Prothesen-Mechanismus für mehr Lebensqualität</title>
			<link>http://www.myhandicap.ch/1291.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3702&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=914&#38;cHash=c582a0f856</link>
			<description>Ingenieure am Produktionstechnischen Zentrum der Leibniz Universität Hannover haben einen neuen Gelenkmechanismus zum Patent eingereicht.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Was Dipl.-Ing. Sabrina Plümer und Dipl.-Ing. Martin Eckl vom Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) in ihrem Labor aufgebaut haben, sieht nicht wirklich aus wie ein Knie, funktioniert aber wie eins. Ihren neuen Prothesen-Mechanismus mit hydraulischen Zylindern haben die Maschinenbau-Ingenieurin und der Maschinenbau-Ingenieur vom IFW jetzt schützen lassen. Er soll Patienten nach einer Amputation des Unterschenkels zu mehr Mobilität und Lebensqualität verhelfen.</b></p>
<p class="bodytext">Beinamputationen werden oft oberhalb des Kniegelenks durchgeführt, der Oberschenkelknochen wird dabei durchtrennt. „Die Folge ist ein empfindlicher Stumpf, der vom Patienten nur eingeschränkt belastet werden kann“, erklärt Sabrina Plümer. Eine moderne Prothese ersetzt dann das Knie durch ein mechanisches Gelenk; Elektronik erkennt, ob der Patient oder die Patientin zum Beispiel geht, Treppen steigt oder Fahrrad fährt, und passt das Prothesenverhalten automatisch an. Das ist Stand der Technik. </p>
<p class="bodytext"><b>Mehr Mobilität und Komfort<br /></b>In einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten und vom Medizintechnik-Unternehmen Otto Bock HealthCare geleiteten Verbundprojekt entwickelt das IFW-Team eine Leichtbau-Knieexartikulations-Prothese, die einen vollen Erhalt des Oberschenkelknochens ermöglicht. „Bei Amputationen weiter unten, auf Kniehöhe, bleibt der Oberschenkelknochen belastbar und der Prothesenschaft kann für die Patienten vorteilhaft gestaltet werden. Das ermöglicht mehr Mobilität und Komfort im täglichen Leben“, sagt Sabrina Plümer. Das Ziel der Wissenschaftler ist eine praktikable und ästhetische Knieexartikulations-Prothese mit „intelligenter“ Stand- und Schwungphasensteuerung.</p>
<p class="bodytext"><b>Drehbewegung um externen Drehpunkt<br /></b>Zentrales Element des neuen „IFW-Knies“, das unterhalb des Oberschenkelknochens arbeitet, sind hydraulische Zylinder. Sie sind so angeordnet, dass sie eine Drehbewegung um einen externen Drehpunkt ermöglichen. Dabei wird die adaptronische Dämpfungssteuerung des Gelenkwiderstandes – ob das Knie also beim Gehen „weich“ ist oder beim Stehen Stabilität verleiht –, direkt in die tragende Struktur integriert. Ausserdem ragt, wenn das Knie beim Sitzen um 90 Grad gebeugt ist, nichts hervor. Dies ist eine wesentliche ästhetische Verbesserung gegenüber derzeit auf dem Markt verfügbarer Prothesen. Das Knie soll für Patienten mit bis zu 125 kg Körpergewicht ausgelegt sein und sich bis zur Hocke beugen lassen. </p>
<p class="bodytext"><b>Feinjustierung der Prothesenlänge</b><br />Ein weiterer Vorteil: Der am IFW entwickelte Mechanismus ermöglicht eine Feinjustierung der Prothesenlänge nach dem Anlegen und sogar aktiv innerhalb eines Gangzyklus: Man zieht beim Durchschwingen des Beins den Fuss ganz automatisch etwas hoch – sonst würde er über den Boden schleifen. Das IFW-Knie kann dieses phasenweise Hochziehen übernehmen. „Daran arbeiten wir zurzeit“, erklärt Martin Eckl. Damit kann erstmals eine Prothese einen weiteren Aspekt des normalen Gehens übernehmen. Anschliessend wird die Phase der Grundlagenforschung abgeschlossen, und die Prothesenhersteller können den Schritt hin zur marktreifen Produktentwicklung beginnen. (Leibnitz Universtität Hannover/MyH/pg)</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 17:54:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Für Sie gelesen: Wenn Lara nicht mehr weiterkommt</title>
			<link>http://www.myhandicap.ch/1291.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3764&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=914&#38;cHash=7fca58e12e</link>
			<description>SPIEGEL ONLINE: Was, wenn uns unsere Muskeln nicht mehr gehorchen würden? Oder wir auf einmal taub wären? Würden wir aufhören, Games zu spielen? </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>SPIEGEL ONLINE: Was, wenn uns unsere Muskeln nicht mehr gehorchen würden? Oder wir auf einmal taub wären? Würden wir aufhören, Games zu spielen? Viele behinderte Menschen standen vor dieser Entscheidung. Und sie kämpfen weiter - gegen virtuelle Gegner, gegen den Feind im eigenen Körper und für ihre Liebe zum Videospiel.</b></p>
<p class="bodytext">Die linke Hand: Zeigefinger auf Alt, Ringfinger auf Strg. Die rechte liegt merkwürdig starr auf den Richtungstasten. Der kräftige Oberkörper von Michael Otto lehnt über dem Schreibtisch, als wolle er in den Monitor hineinkriechen. Auf dem Bildschirm hastet Lara Croft durch die Ruinen eines Tempels. Sie bleibt stehen und legt einen Schalter um. Am Ende des Ganges öffnet sich ein Durchgang. Plötzlich senkt sich die Decke. Sie ist mit spitzen Pfählen besetzt. Jetzt schnell raus! Schnell! Doch Lara bleibt stehen.</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,714024,00.html" target="_blank" >Lesen Sie den ganzen Artikel in SPIEGEL ONLINE</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 17:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>8. Tag der Menschen mit einer Behinderung im Naturhistorischen Museum Basel</title>
			<link>http://www.myhandicap.ch/1291.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3758&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=914&#38;cHash=e628eec158</link>
			<description>Auch am 8. Tag der Menschen mit einer Behinderung am 23. September 2010 möchte das Naturhistorische Museum Basel den Besuch für seh- und hörbehinderte Personen sowie für Menschen mit einer geistigen Behinderung zum spannenden Erlebnis werden lassen. Getragen wird dieser Tag vom Grundmotto des Hauses: Ein offenes Museum für alle.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Auch am 8. Tag der Menschen mit einer Behinderung am 23. September 2010 möchte das Naturhistorische Museum Basel den Besuch für seh- und hörbehinderte Personen sowie für Menschen mit einer geistigen Behinderung zum spannenden Erlebnis werden lassen. Getragen wird dieser Tag vom Grundmotto des Hauses: Ein offenes Museum für alle.</b></p>
<p class="bodytext">In Workshops und Führungen wird versucht, auf die speziellen Bedürfnisse der einzelnen Behindertengruppen einzugehen. Die Anlässe dauern jeweils 45 Minuten:</p><ul><li>Sehbehinderte können zu den Geheimnissen der Vögel vordringen, in dem sie Objekte ertasten, die sie bisher wohl so noch nie erleben konnten.</li><li>Geistig behinderte Besuchende gehen in der Ausstellung auf Spurensuche von Säugetieren oder werden Spannendes zu Zähnen und Skeletten im Tierreich erfahren.</li><li>Hörbehinderte erfahren viele spannende Geschichten zu den Dinosauriern vom Museumsdirektor und Dinosaurierspezialisten, beim Vermitteln hilft ein GebärdendolmetscherIn.</li><li>Auch für Menschen mit einer psychischen Behinderung und/oder kognitiven Defiziten bietet das Museum spezielle Anlässe mit Sammlungsobjekten an.</li></ul><p class="bodytext">Gleichzeitig wollen die Verantwortlichen für Menschen mit einer Sehbehinderung (aber auch alle anderen Besuchenden) unter dem Motto &quot;Bitte berühren&quot; eine Serie von neuen Ausstellungsobjekten vorstellen. Bei diesen Objekten ist Ertasten ausdrücklich erlaubt und erwünscht. Informationen zu den Objekten sind auch in Brailleschrift zugänglich.</p>
<p class="bodytext"><b>Kosten</b>: Alle behinderten Besucher (mit IV-Ausweis) und jeweils eine Betreuungsperson haben an diesem Tag freien Eintritt ins Museum. Die Teilnahme an den Anlässen ist ebenfalls gratis. Die Anlässe für Menschen mit einer Sehbehinderung werden von der Emma Schaub Stiftung unterstützt.</p>
<p class="bodytext">Da diese Anlässe aufgrund der kleinen Gruppengrössen nur für eine beschränkte Anzahl an Teilnehmenden angeboten werden können, sollten sich Interessierte bis spätestens 18. September 2010 anmelden.</p>
<p class="bodytext"><b>Für Fragen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte direkt an:<br /></b>Edi Stöckli<br />Ansprechpartner für Menschen mit einer Behinderung<br />Tel. 061 266 55 37 (jeweils morgens), Fax 061 266 55 46<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+fevbse/tupfdlmjAct/di');" >eduard.stoeckli(at)bs.ch</a></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.nmb.bs.ch/veranstaltungen/behinderte.htm." target="_blank" >Weitere Informationen<br /></a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 16:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Für Sie gelesen: Kind mit Behinderung eingebürgert</title>
			<link>http://www.myhandicap.ch/1291.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3757&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=914&#38;cHash=306c796df8</link>
			<description>zio.ch: Ein umstrittenes Einbürgerungsverfahren ist nach drei Jahren abgeschlossen. Die Zuger Regierung hatte eine Beschwerde gutgeheissen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>zio.ch: Ein umstrittenes Einbürgerungsverfahren ist nach drei Jahren abgeschlossen. Die Zuger Regierung hatte eine Beschwerde gutgeheissen.</b></p>
<p class="bodytext">Deshalb musste der zuständige Bürgerrat eine Einbürgerung neu beurteilen. Ein Kind mit Behinderung hat nun definitiv die schweizerische Staatsbürgerschaft. Damit wird einem neueren Entscheid des Bundesgerichtes Rechnung getragen.</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.zio.ch/kind+mit+behinderung+eingebuergert/28418/detail.html" target="_blank" >Lesen Sie den ganzen Artikel: zio.ch</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 15:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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