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Das Gesundheitshaus: Ihr Partner und Versorger

Gesundheitshausfachangestellte erklärt Kundin die Anziehhilfe für Kompressionsstrümpfe
Gesundheitshäuser sind die Ansprechpartner vor Ort und stellen sicher, dass die Versorgung optimal gewährleistet wird (Foto: Bundesinnungs-verband für Orthopädie-Technik)

Als Bindeglied zwischen Patient, Arzt und Krankenkasse sind Gesundheitshäuser wichtige Partner in der Heil- und Hilfsmittelversorgung. Erfahren Sie mehr über Gesundheitshäuser und unsere ehrenamtlich tätigen Fachexperten.

Gesundheitshäuser sind Dienstleistungsunternehmen der Gesundheitsbranche, die sich auf die Versorgung von medizinischen Hilfsmitteln und Verbrauchsmaterialien spezialisiert haben. Oft werden Gesundheitshäuser auch Orthopädiehäuser, Reha-Center oder - in Deutschland verbreitet - Sanitätshäuser genannt. Manche haben ein breites Produktangebot, andere wiederum sind auf bestimmte Hilfsmittelgruppen wie Orthopädie- oder Inkontinenzprodukte spezialisiert.

Die grosse Stärke eines Gesundheitshauses liegt in der individuellen, kompetenten Beratung sowie in der passgenau auf den jeweiligen Bedarf abgestimmten Versorgung. Bei den Gesundheitshausfachangestellten handelt es in der Regel um ausgebildete Menschen in der Gesundheits-, Orthopädie- oder Prothetikbranche.

Komplettanbieter in der Gesundheitsbranche

„Ein Gesundheitshaus ist das Bindeglied zwischen der ärztlichen Behandlung und der Genesung. Wir führen auf der einen Seite die Verordnung eines Arztes oder eines anderen Gesundheitsorganes im Bereich Heil- und Hilfsmittel aus und verhelfen so dem Patienten zu einer raschen Genesung“, erklärt MyHandicap-Fachexperte Oliver Barth die Aufgabe eines Gesundheitshauses.

Im Idealfall erfährt der Patient die Versorgung eines Gesundheitshauses wie aus einer Hand, obwohl mehrere Parteien – Arzt, Krankenhaus und Gesundheitshaus – daran beteiligt sind. „Als Komplettanbieter sichern Gesundheitshäuser somit eine optimale Versorgung der Patienten nach neuesten medizinischen Qualitätsstandards“, bestätigt Lars Wedmann, ebenfalls Fachexperte bei MyHandicap.

Sanitätshausfachangestellte berät Kunden zu verschiedenen Dekubitusmatratzen
Eine umfassende Beratung ist das A und O eines guten Gesundheitshauses (Foto: Bundesinnungs-verband für Orthopädie-Technik)

Wenn ein Patient mit einem ärztlichen Rezept zu einem Gesundheitshaus kommt, wird er zunächst über seine Möglichkeiten beraten. Das Gesundheitshaus übernimmt dann die Kommunikation mit dem Kostenträger – in der Regel die Invalidenversicherung. Nachdem dieser die Kostenübernahme bewilligt oder der Kunde entscheidet, das Hilfsmittel selbst zu bezahlen, wird der Patient versorgt. Auch nach der Versorgung bleibt das Gesundheitshaus weiterhin erster Ansprechpartner – für den Fall, dass der Patient nicht zufrieden bzw. das Hilfsmittel noch nicht optimal angepasst sein sollte.

Kompetente Antworten auf Ihre Fragen

Auch in unserem Forum werden regelmässig Fragen zu Hilfsmitteln oder zur Versorgung gestellt. Welches Hilfsmittel ist das richtige für mich? Was soll ich tun, wenn es mit der Versorgung schleppend läuft? Und kann ich mein Gesundheitshaus selbst aussuchen oder entscheidet das die Invalidenversicherung?

Für den Bereich Hilfsmittel haben wir deshalb Fachexperten in unseren Reihen, die für Gesundheitshäuser arbeiten und Ihre Fragen rund um dieses Thema kompetent und unentgeltlich beantworten. Klicken Sie auf diese Bilder und auf die Links unten, um mehr über sie zu erfahren.

 

Link zum Fachexpertenprofil von Oliver Barth
Oliver Barth (Rehaland)

Link zum Fachexpertenprofil von Lars Wedmann
Lars Wedmann (REHA aktiv 2000 GmbH)

Falls Sie auf der Suche nach einem Gesundheitshaus sind, bedienen Sie sich unserer MyAdress-Datenbank.

Text: TMI - 11/2010

Fotos: Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik

 

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