Transit-Sicherheits-Räder für ein Leben ohne Engpässe
Jeder Rollstuhlfahrer kennt die Szenerie: Man steht fluchend vor einer zu engen Fahrstuhl- oder Toilettentür und fühlt sich irgendwie an das sprichwörtliche Kamel vor dem unüberwindbaren Nadelöhr erinnert.
In Zügen, Bussen und Flugzeugen warten weitere solcher Engpässe, und ist der Rollstuhl noch so schmal, in manche Gänge will er sich einfach nicht "einfädeln" lassen. Da sich die meisten Nadelöhre nicht verbreitern lassen, muss also das Kamel schmaler gemacht werden, und das möglichst ohne grossen Aufwand. Aber wie?
Einfache Lösung
Die Lösung ist so einfach wie verblüffend: Die zuschaltbaren "Transit-Sicherheits-Räder" von Sorg Rollstuhltechnik bocken den Rolli um ca. einen Zentimeter auf. Im Gegensatz zum Prozedere mit den bisher gängigen Transitrollen kann der Rollstuhlfahrer dabei sitzen bleiben und mit ein wenig Geschick die aufgebockten Antriebsräder sogar selbst von den Achsen abnehmen. Das "Kamel" hat damit um mindestens ca. 20 Zentimeter an Breite abgenommen und passt jetzt tatsächlich durch fast jedes Nadelöhr. Hat man die Barriere erst einmal hinter sich gelassen und die Antriebsräder wieder anmontiert, werden die Transitrollen mit einem Hebel wieder entriegelt, damit der Rolli wie gewohnt auf seinen "eigenen" Rädern steht.
Ein weiterer Clou: Die am Rollstuhl fest montierten Transitrollen können entweder in Ruhestellung geklappt werden oder als Sicherheitsräder kurz über dem Boden vor dem Umkippen schützen. Der Anbau der Transit-Sicherheits-Räder ist - auch nachträglich - an jedem gängigen Rollstuhl möglich.
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