Sie kehren heim
"Coming home"; Drama, USA 1977
Engagierter Vietnam-Film, der ohne eine einzige Kampfszene auskommt und in bewegenden Bildern das Leben der Kriegsveteranen zeigt.
Sally ist die Frau eines Captains der US-Army. Er wird zum Einsatz nach Vietnam geschickt, Sally bleibt allein zurück. Die Leere des Alleinseins bringt sie dazu, freiwillig in einem Veteranen-Krankenhaus zu arbeiten. Dort trifft sie Luke, der seit einer Verwundung gelähmt ist. Verbittert und voller Wut ist er lange Zeit unfähig, Hilfe anzunehmen und reagiert aggressiv auf seine Umwelt. Sally kennt Luke noch von der Schule. Ihr gelingt es, eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Sie geben sich gegenseitig Halt.
Wenn aus Freundschaft Liebe wird
Während Luke lernt, die Behinderung anzunehmen, ändert sich auch Sallys Einstellung zum Krieg. Sie wird ebenfalls selbstständiger und beginnt ihre bisherige Lebensweise zu hinterfragen. Dabei entfernt sie sich immer mehr von Bob, den sie kaum noch sieht und der sich ihr nicht mehr anvertrauen kann. Aus der Freundschaft zu Luke wird Liebe. Als Bob verwundet und desillusioniert zurückkehrt und von der Beziehung der Beiden erfährt, eskalieren die Ereignisse. Während Sally und Luke sich mit ihrem neuen Leben arrangieren können, ist dies Bob nicht möglich. Der Film erhielt 1979 drei Oscars in den Kategorien.
- Bester Hauptdarsteller: Jon Voight
- Beste Hauptdarstellerin: Jane Fonda
- Bestes Original-Drehbuch
Regie: Hal Ashby
Drehbuch: Nancy Dowd, Robert C. Jones, Waldo Salt
Darsteller:
Jane Fonda (Sally Hyde)
Jon Voight (Luke Martin)
Bruce Dern (Capt. Bob Hyde)
Penelope Milford (Vi Munson)
Robert Carradine (Bill Munson)
Filmlänge: 126 min





