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für Menschen mit Behinderung

Doppelter Spass

Wer recht selbständig Fahrrad fährt, aber nicht alleine auf die Strasse will oder kann, findet in einem Therapeutischen Tandem eine gute Option. Mit diesem sind ausgedehnte Touren möglich und gleichzeitig wird das Gleichgewicht trainiert.

Oft besteht das Dilemma, dass jemand mit seiner Behinderung zwar eigentlich Fahrrad fahren kann, aber eine Begleitperson dazu will oder braucht. Ein handelsübliches Rad kommt für entsprechende Fahrten also nicht in Frage. Aber auch die herkömmlichen Tandems werden den Bedürfnissen behinderter Fahrer nicht gerecht.

Angenehmes cruisen

Mit dem zweirädrigen Tandem wird spielerisch das Gefühl für das Gleichgewicht gefördert. Weil der Lenker des Gefährts hinten sitzt, hat er eine gute Sicht sowohl auf die Strasse wie auch auf den Mitfahrer. Der Copilot kann immer entsprechend seinen Fähigkeiten treten, bremsen und lenken, der Fahrer seinerseits kann immer die Kontrolle übernehmen, falls dies notwendig wird. So fährt es sich sicher im Verkehr und der Mitfahrer kann auf der Fahrt aktiv mitwirken.

Das Rad wächst mit

Mit entsprechender Mitwachsfunktion lässt sich das Tandem dem Alter des Beifahrers anpassen. So bleibt das Rad von den Kindertagen bis ins Erwachsenenalter ein praktischer Begleiter auf den Strassen. Das passende Zubehör ermöglicht es auch, das Tandem an verschiedene Typen von Behinderungen anzupassen.

Mittlerweile bieten verschiedene Hersteller auch echte Sportgeräte für ambitionierte Teamfahrer an. Wer es hingegen lieber noch etwas locker angeht, der bestellt zum Tandem noch gleich einen unterstützenden Elektromotor dazu.


Text: hia - 09/2007 - MyH

 

 

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