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für Menschen mit Behinderung

Badminton: Spiel mit federleichtem Ball

Eine junge und dynamische Sportart für Menschen mit Handicap etabliert sich in Deutschland langsam. Taktik, Ausdauer und absolute Beherrschung des Rollstuhls sind bei diesem Sport wichtig.

Ein "Shuttlecock" - Federball aus Gänsefedern und ein Badminton-Racket. (Foto: Oskar Günther  / pixelio.de)
Ein "Shuttlecock" - Federball aus Gänsefedern und ein Badminton-Racket. (Foto: Oskar Günther / pixelio.de)

Badminton ist im Behindertensport eine noch verhältnismäßig junge Sportart. Zur Zeit wird Badminton für Rollstuhlfahrer deutschlandweit in mehr als 20 Vereinen sowohl als Freizeit/Rehasport als auch leistungsorientiert betrieben. Zusätzlich spielen behinderte Fußgänger oft auch in den üblichen Badmintonvereinen, nehmen aber an nationalen und internationalen Turnieren des Behindertensportes teil.

Während Badminton in NRW bereits weit verbreitet ist, ist insbesondere das Angebot für Rollstuhlfahrer in anderen Bundesländern noch nicht flächendeckend. Jedoch läßt der Aufbau neuer Badmintongruppen in Dresden, Weimar/Erfurt und Heidelberg hoffen, dass bald auch in diesen Regionen Badminton eine weite Verbreitung findet. Der Fachbereich Badminton organisiert pro Saison fünf bis sechs Ranglisten-Spieltage, bei denen die Spieler ihre Leistung messen können. Die Saison wird dann jeweils mit der Deutschen Meisterschaft, die meist im April oder Mai stattfindet, abgeschlossen. Neben der gewöhnlichen Spielform, bei der in den Disziplinen Einzel, Doppel und Mixed gespielt wird, organisieren einige Vereine (RSG Langenhagen, RSG Recke, RSC Berlin usw.) auch sogenannte Integra-Tuniere. Hierbei spielen zwei Paare gegeneinander, die aus einem Fußgänger und einem Rollstuhlfahrer zusammengesetzt sind.

Quelle: Deutscher Rollstuhlsportverband e.V. 

 

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